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Exklusiv im Lok-Forum: Die Wolf-Rüdiger-Ziegenbalg-Show

Baumaßnahmen, Versammlungen, Fanszene, Personalkarussell
123lok
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon 123lok » So 25. Feb 2018, 19:52

Er hat eine Visionen und ich glaube auch einen guten willen um dies umzusetzen. Bzw es zu versuchen. Vielleicht haben wir einfach mal jemanden gebraucht, der die Sache in die Hand nimmt und sich dafür stark macht. Am Ende ist wie bei allem - von nicht kommt nicht-

Ich hoffe das er trotzdem realistisch bleibt und die Sache Stadion Bau und Profi Fußball, objektiv betrachtet. Mein Segen hat er!

André
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » So 25. Feb 2018, 23:08

Ich habe auch so meine Visionen für mich privat. Dann schau ich mal bei Mobile.de oder Obi und Hornbach vorbei und sehe die Lösung.
Und dann komme ich mit der Idee und der Lösung nach Hause und stelle die meiner Frau vor.
Dann wird Sie mich fragen, wie wir das bezahlen wollen, die Idee findet Sie toll.
Einen Kredit finden wir beide unrealistisch, selbst wenn ich jedes Jahr 10% mehr Gehalt und eine Jobgarantie auf Lebenszeit bekäme.
Eltern oder Omas und Opas, die uns das Geld vorschießen und bei Engpässen darauf verzichten, haben wir nicht.

Und nun machen wir mal aus Jobgarantie Ligazugehörigkeit und aus 10% mehr Gehalt steigende Zuschauerzahlen und Werbeeinnahmen.

Bei einer Investition von 25 Mio. für ein neues Stadion abzüglich von z.B. 10 Mio. Fördermittel, bleiben 15 Mio., die ein Investor auf sagen wir mal 20 Jahre zurückhaben will, sagen wir mal sogar ohne Zinsen. Macht 750.000 pro Saison.
Setzen wir mal noch positiv voraus, dass wir die letzten 10 Jahre 2. Liga spielen und uns 1 Mio. pro Jahr leisten könnten, blieben für die ersten 10 Jahre in der 3. Liga 500.000 pro Saison. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass wir an Herrn Striewe (Insolvenzverwalter des VfB und bis vor kurzem unser Vermieter) 60.000 im Jahr bezahlt haben und daran schon zu knabbern hatten.
Und in all diesen Zahlen sind noch keinerlei Betriebskosten enthalten, wie z.B. eine Rasenheizung, Reisekosten oder mehr Personal.
Von den Kosten für die Mannschaft gar nicht zu reden.

Ich bin grundsätzlich absolut für Visionen und möchte meinen Beitrag nicht als Nörgelei oder Blockieren verstanden wissen.
Aber selbst ein Otto Lilienthal musste wahrscheinlich erstmal seiner Frau/ Investoren erklären, wie er das bezahlen oder refinanzieren will, bevor er das erste Mal vom Boden abgehoben ist. Und ich könnte meine Frau sicher auch überzeugen, dass teure Auto oder den Pool zu kaufen, wenn ich ihr glaubhaft versichern kann, dass ich eben noch 10 Aufträge zusätzlich dieses Jahr mache, damit eine finanzielle Basis reinkommt. Und daraus vielleicht ein paar sichere Folgeaufträge für die nächsten Jahre bekomme, um den Rest zu bezahlen.

Sehr geehrter Herr Ziegenbalg, ich hoffe, ich habe das halbwegs verständlich und beispielhaft formuliert, denn jetzt kommen Sie, das Präsidium und der Aufsichtsrat ins Spiel. Da ja die Planungen Richtung 3. Liga und Umstellung auf Profibetrieb scheinbar vorangetrieben werden, wäre es nach meinem Dafürhalten gerade jetzt wichtig, die Basis mitzunehmen. Und da wäre eine halbwegs fundierte Pressemitteilung für Fans genauso wegweisend wie für potentielle neue Sponsoren und Zuschauer immens wichtig. Und da rede ich nicht von einer GuV-Rechnung für die nächsten 5 Jahre. Ich meine, einen Plan. Hirngespinste hatten wir dank Goldgas-Notzon oder Erdgas-Lindner genug.

Sich nur auf ETL zu verlassen, kann nicht der Plan sein. Ich kann das natürlich nicht seriös einschätzen, aber 3 Beine sind besser als eins, da steht selbst ein Tisch stabil, der nicht wackelt. Und eine Stadt Leipzig wird auf Jahre nicht so ein Bein sein wie in Dresden, Zwickau, Halle, Magdeburg, Erfurt, Jena, Cottbus und so weiter.

Und wenn das kommt, dann wird das nach meinem Dafürhalten auch hier wie im echten Leben das auslösen, was Sie sich wünschen und sicher auch brauchen werden.
Euphorie, Mitarbeit,Hilfe, Aufbruchstimmung.
Die schlimmsten Geiseln der Menschheit sind die Gier und die Dummheit.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon WRZ » Mo 26. Feb 2018, 16:51

Danke für ALLE Antworten und Hinweise!
Ich werde jetzt hier keine weiteren Antworten einstellen, weil ich mich um die Hinweise kümmern muss...und die Budgetplanung 2018/2019 und 2019/2020 in trockene Tücher bringen muss!

Gruß WRZ
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André
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Fr 9. Mär 2018, 23:16

WRZ hat geschrieben:Es sind sehr viele und richtige Gedanken und Bedenken hier zu lesen, aber nicht EINER hat eine Idee oder einen Vision, verbunden mit einer Vorschlag, aus dem hervorgeht, wie es vielleicht doch gehen könnte...?
Warum höre ich hier in Leipzig immer nur was nicht geht und nie wie es gehen könnte und was dann ALLES zu tun ist...?
Gruß WRZ

Eine Vision haben sicher viele hier, der eine mehr, der andere weniger. Nur ist die Vision das Eine. Ich fände 3.Liga auch geil.
"Alle sagten, dass geht nicht. Und dann kam einer, der das nicht wusste und hats einfach gemacht."

Um mal in die Realität zurück zu schwenken, bin ich grundsätzlich bei Ihnen. Man sollte schon sehen, wie es gehen kann.
Von der Stadt und ihren Unternehmen ist keine substanzielle Hilfe wie in Halle oder Chemnitz zu erwarten.

Und mal eben bei Porsche in Radefeld oder BMW klingeln, mit nem Lokschal um den Hals, wird es auch nicht bringen.
Und auch keine Spendenaktion wird in dieser Größenordnung Geld generieren, um nur mal in die 3. Liga aufzusteigen.
Von den Folgekosten wie Klassenerhalt, Rasenheizung, Stadionaus(um, neu)bau gar nicht zu reden.

In Leipzig gibt es viele Immobilenenunternehmen, wie GRK, CG, Stadtbau, KWB,... Und auch viele ausländische Investoren tummeln sich auf dem Leipziger Markt. Vielleicht geht da ja was.
Nur können Sie doch nicht wirklich erwarten, dass eine Anbahnung selbst in Form von nur sagen wir mal 1 Million Euro hier aus dem Forum käme. So ich das richtig verstehe, ist das der Job des Managers und des Vorstandes.
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Quelle » Mo 12. Mär 2018, 18:02

Wolf-Rüdiger Ziegenbalg im Dialog

Für Lok-Mitglieder am 05. April:

http://www.lok-leipzig.com/verein/news/ ... der-abend/

Für Sponsoren am 26. März:

http://www.lok-leipzig.com/verein/news/ ... -26-maerz/

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Newcomer » Mo 12. Mär 2018, 22:43

Gute Sache. Ist auch eine Art Agenda vorgesehen bzw. spezielle Themen, die besprochen werden sollen?

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon WRZ » Fr 13. Apr 2018, 19:01

Neuer Termin wegen Krankheit vom Moderator ist der 26.04.2018 18.30 Uhr!
Es ist eine offene Runde ohne Agenda...?!
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André
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Fr 13. Apr 2018, 23:12

André hat geschrieben:
Zeitzer Lokist hat geschrieben:Das ist alles richtig.aber warum möchte man ein Stadion für 25 Mio € mit einem Investor bauen snstatt mit Mitteln vom Bund ,Land und Stadt?das steht jeden Verein auch Lok zu.wo ist der Vorteil bei einem Investor ?


Wenn man mit einem Investor baut, muss man erst mal keine Eigenmittel aufwenden, die ja nötig sind, um die Fördermittel zu bekommen. Siehe Kunstrasenplatz.
Im Falle des Stadions, so es denn 25 Mio. kosten soll, wären das (Mutmaßung) wenigstens 10%, also 2,5 Mio. Wobei da noch völlig außen vor ist, ob die Gesamtsumme in dieser Höhe komplett förderfähig wäre.

Das war und ist ja in der Politik gang und gebe, dass man z.B. Schulen oder Ämter so baut. Investor baut, man mietet auf z.B. 20 Jahre und zahlt dann fast das Doppelte an Miete als wenn man es selbst gemacht hätte. Aber man hat keine neuen Schulden in der Bilanz stehen. Ist auch unter dem Namen PPP oder ÖPP bekannt. Das nennt man dann glaub ich Schattenschulden. Weil den Betrag schuldet man ja aus dem Mietvertrag genauso, wie es bei einem Bankkredit wäre. Es heißt dann halt nur Miete und nicht Schulden. Klingt besser in der Bilanz.
Die schwarze Null lässt grüßen.

Herr Ziegenbalg könnte in dem Zusammenhang ja dieses Beispiel anhand von Dynamo Dresden mal erklären. Die sind ja wohl vor ein paar Jahren fast pleite gegangen aufgrund der Betriebskosten ihres neuen Stadions.

" Ziel von ÖPP ist die Arbeitsteilung, wobei der private Partner die Verantwortung zur effizienten Erstellung der Leistung übernimmt, während die öffentliche Hand dafür Sorge trägt, dass gemeinwohlorientierte Ziele beachtet werden.[2] Die öffentliche Hand erwartet von der Partnerschaft mit der privaten Wirtschaft die Entlastung der angespannten öffentlichen Haushalte, da der private Unternehmer die Finanzierung ganz oder teilweise selbst besorgt und daher auf die Wirtschaftlichkeit des Projektes achten muss. ÖPP ist in der Regel einem Miet- oder Pachtvertragsverhältnis ähnlich. "
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffe ... tnerschaft

Auch wenn es keine Agenda gibt/ geben sollte, zu diesem Punkt sind fundierte Antworten sicher wünschenswert.

Genauso wie zum Profitum ab nächster Sasion. Und darüber hinaus.
Agenda 2020 find ich gut. Wenn ich weiß, wer das alles bezahlt, finde ich das vielleicht noch besser.
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Heizer_reloaded » Di 17. Apr 2018, 21:50

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ * Helmut Schmidt * Und ich meine das durchaus ernst. So lange es unsere Kicker nicht hinbekommen, sich bei wirklich jedem Kick den Allerwertesten aufzureißen, so lange sind für mich jegliche Gedankenspiele an die 3. Liga (und darüber hinaus tabu).
Zur Fast Pleite wegen der Stadionbetriebskosten, da sollte man denn schon mal ganz konkret werden. Die Stadt Dresden wird, ganz im Gegensatz zu Leipzig, DD niemals in Insolvenz gehen lassen.
"Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluss mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht, statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt."
John F. Kennedy, 27. April 1961

André
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Di 17. Apr 2018, 22:42

Heizer_reloaded hat geschrieben:Zur Fast Pleite wegen der Stadionbetriebskosten, da sollte man denn schon mal ganz konkret werden. Die Stadt Dresden wird, ganz im Gegensatz zu Leipzig, DD niemals in Insolvenz gehen lassen.

https://www.welt.de/welt_print/sport/ar ... lvenz.html
Wurde damals glaube ich über Betreiberkostenzuschüsse reguliert.

Aber ausschliesen würde ich das bei keinem Verein mehr. Ist doch das Beste, was die machen können, wenn der Baum finanziell brennt. So blöd das klingt und so schlimm das ist. 9 Punkte Abzug und genug Geld für den Insolvenzverwalter sind ja kalkulierbare Größen.
Hast Du 50 Punkte und keine Chance mehr auf den Aufstieg, meldest Insolvenz an. Ändert sportlich nichts für die nächste Sasion.
Hast Du nur 30 Punkte, steigst eh ab, meldest auch Insolvenz an. Ändert sportlich nichts für die nächste Sasion.
Zuletzt geändert von André am Di 17. Apr 2018, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Zeitzer Lokist » Di 17. Apr 2018, 22:56

Das erklärt vielleicht auch das die Macher bei Lok bereit sind Risiko zu gehen.
Gehen wir mal davon aus das Scholz eine vernünftige Mannschaft zusammenstellt die in den nächsten drei Jahren aufsteigt und Lok hat dann vielleicht 3 Mio Schulden.Damit kann man ein paar Jahre in Liga 3 „arbeiten „
Irgendwann muss man dann in Liga 2 ,damit verbunden sind höhere Einnahmen von Sponsoren ,Fernsehgelder usw.das dürfte dann ohne Probleme zu Händeln sein.
Bleibt man in Liga 3 oder droht gar abzusteigen entledigt man sich mittels einer Insolvenz der Schulden und ist wieder in Liga 4.
Relativ Easy wie ich finde. Risiko kalkulierbar . So läuft das heutzutage scheinbar.

André
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Di 17. Apr 2018, 23:15

Na so einfach dürfte das in unserem Fall nicht sein. Nach 2 Insolvenzen, einer Fast-Insolvenz, Schulden im mittleren 6-stelligen Bereich.
Den größten Schuldengeber, den man dann verprellen würde, wären internere Geldgeber und der Hauptsponsor. Und wenn das passiert, kannst Du auch gleich das Licht ausknipsen.
Ich meinte mit meinem vorstehenden Beitrag ja auch nicht, dass man das alle 2 Jahre mal machen kann. Und schon gar nicht wir.
So einfach ist es dann doch nicht.
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon WRZ » Mi 18. Apr 2018, 06:27

Ich kann weder was für die bisherigen Insolvenzen, noch für die Ist -Situation!
Ich würde geholt, um Lösungen sportlich und wirtschaftlich zu finden und dazu braucht der Verein ein Konzept mit Visionen, sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen!
Das ist ohne harte Arbeit und auch ein gewisses Risiko nicht machbar....!
Oder wie du sagst, „dann kannnst du auch gleich das Licht ausschalten...“

Gruß WRZ
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WRZ
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon WRZ » Mi 18. Apr 2018, 10:12

Mit Amtsantritt als Manager am 09.02.2018 habe ich doch für die nächsten zwei Jahre auch eine große
Mitverantwortung für unsere Mitarbeiter und Angestellten übernommen...!

Gruß WRZ
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon SO27 » Mi 18. Apr 2018, 11:17

Irgendwie haben hier viele vergessen was das Ansinnen unserer Neugründung als 1. FC Lok war. Wir wollten nicht wieder in dieses Fahrwasser der Schnellbotte geraten, sondern ein Statdteil/Kiezclub mit Atmosphäre sein und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zum Fussballspielen geben. Schade ...alles vergessen...wir rasen wieder auf die nächste Pleite zu. Wer glaubt in LE ...außer uns 1000 "Verrückten" ernsthaft daran einen zweiten Profiklub zu etablieren? Leipzig ist nicht Berlin oder München. leipzig ist wie Hannover, Essen oder Rostock. Wir sind mit den Dosen ausreichend versorgt. Profifussball rechnet sich erst ab Zuschauerzahlen 10.000+. Wieviel mal wollen wir das alles ernsthaft nochmal probieren??? Und mittlerweile versteh ich auch teilweise die solventen Personen ... auch aus dem Lok Umfeld, die sich Samstags lieber die Bayern oder Schalke in der VIP-Loge im ZS anschauen, denn die gut bestückten sind schon alle dort! Schade die Idee von 2004 ist tod.

Rattenkopf
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Rattenkopf » Mi 18. Apr 2018, 11:58

Sehe ich nicht ganz so. Natürlich muss man Visionen haben. Leipzig verträgt auch eine Zweite Profimannschaft . Das Problem ist das Rathaus und unsere " Geschichte ".
Der Herr J. ist Jemand der gerne auf erfolgreiche Züge aufspringt ohne selber etwas zutun.
Wir gehören nicht in sein Beuteschema. Der hängt da lieber seinen Wimpel in Richtung seines Wahlvolkes .
Das Gleiche beim Sportdezernenten. Die hätten die Grün - Grauen lieber vor uns .
Noch schöner wäre Roter Stern , siehe Edelsanierung und Sportplatzsuche auf Kosten anderer.
Von dieser Seite wird also nichts kommen was uns hilft.
Desweiteren wurden unsere Verfehlungen ja Medial immer wieder bis ins Detail ausgequetscht sodas die Meinung herrscht , alles Nazis und Verbrecher.
Auch nicht gerade förderlich.
Wird ein LOKfan zusammengeschlagen und erleichtert ist das ok. Wird eine RB Fahne aus einem Garten geklaut , ist es ein Verbrechen . Das sagt Alles. Die Nachbetrachtung des Derbys , in seiner Einseitigkeit kaum zu überbieten.
Das sind die wirklichen Voraussetzungen.
Wir sind natürlich auch ein gebranntes Kind nach diversen Insolvenzen und Fastinsolvenzen.
Also wäre es schon schön wenn ein bisschen Planungssicherheit vorhanden wäre . Der AR und andere müssen für eventuelle Kolateralschäden bluten . Das überlegt man sich genau.
Vom Geld der Fans haben wir lange genug gelebt auch das ist irgendwann vorbei.
Also , Zukunftsvisionen ok , aber bitte mit Verstand und Weitsicht.

Sandmann

Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Sandmann » Mi 18. Apr 2018, 12:18

Na zumindest hat @SO27 insoweit Recht, als dass sich die Mitglieder sich bis jetzt mit dem Richtungswechsel in Richtung Profifußball nicht befasst haben bzw. nicht zu ihm befragt worden sind.

Diese Entwicklung geht praktisch (ohne Unterstellung irgendwelcher böser Absichten) völlig an den Mitgliedern vorbei bzw. diese werden von ihr überrollt.

Recht hat @SO27 auch dahingehend, dass es in keiner etwa gleich großen Stadt wie Leipzig in Deutschland gelungen ist, zwei Profifußballklubs zu etablieren.
Wer kennt die Nr. 2 aus Dortmund, Hannover, Nürnberg ...?
Und da ist die Wirtschaftskraft der jeweiligen Region noch gar nicht in die Bewertung eingeflossen.

Ja @ Rattenkopf, die Stadt Leipzig bezahlt auch nicht selbst für etwas, wenn sie das Gleiche oder gar Besseres quasi geschenkt bekommt. So voll sind die Steuersäckel nicht und so wichtig ist der 1. FC Lok für die Identität der Leipziger (leider, anders als bspw. in Dresden) auch nicht. Das gilt für das Hier und Heute, unabhängig von der Vergangenheit und unabhängig von irgendwelchen Ausfällen im Lok-Zusammenhang, übrigens auch völlig unabhängig von irgendwelchen anderen Leipziger Fußballvereinen.

Profisport ist in Leipzig mit RB und den Handballern des SC DHfK ordentlich und ausreichend platziert, die Stadt positioniert sich darüber hinaus eher in Richtung Handel/Dienstleistung/Kultur. Wir alle müssen das nicht schön finden, sollten aber diese Fakten zur Grundlage unserer Planungen machen, also auch die Überlegung, von wem wir etwas zu erwarten haben und von wem eher nicht.

Ich habe echt keine Vorstellungen, wer Profifußball bei Lok nachhaltig finanzieren soll. Die 2.500 Mitglieder werden es nicht alleine schaffen, auch Herr Wenze wird es auf Dauer nicht alleine bezahlen wollen.

SO27
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon SO27 » Mi 18. Apr 2018, 12:55

Visionen hin oder her...die hatten auch schon andere. Der Durchschittsverdienst eines Spielers der 3. Liga liegt bei über 120.000 €/Jahr, also wie ein TOP-Banker.#
Das wollen wir wirklich...? Ohne Herrn Ziegenblg zunahme zu treten, aber ein rüstiger älterer Herr sollte sein Rentnerdasein fernab von Visionen verbringen ;)

Sandmann

Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Sandmann » Mi 18. Apr 2018, 12:57

In der Region (Halle, Chemnitz, Zwickau, Erfurt) ist die genannte Zahl aber eher der Spitzen- als der Durchschnittsverdienst für die 3. Liga. Die Viertliga-Profis verdienen entsprechend weniger. Es wäre aber auch so eine ganze Menge Holz.

WRZ
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon WRZ » Mi 18. Apr 2018, 13:28

Wenn nicht dringender aktueller Handlungsbedarf bestehen würde, hätte MAN mich nicht geholt und da redet bestimmt keiner von Visionen oder vom zukünftigen sportlichen Konzept...!!!
Lok in seinem Lauf, hält sich immer wieder selber auf... :warnung

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Kalle » Mi 18. Apr 2018, 13:47

Es wäre schön wenn Weichenstellungen auch MIT den Fans diskutiert würde: d.h. es kommen Ansagen von der Vereinsführungsspitze die Situation stellt sich so und so dar, wir haben dazu diese Vorstellungen (Visionen), gebt ein Feedback, könntet ihr da mitgehen?
(das muss nicht zwangsläufig in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein, aber eventuell das OHR an der Masse)

Aber alles was ich so höre, bisher, sind Spekulationen, Mutmaßungen, Zeitungsartikel (meist BILD) von Millionenbeträgen, Stadionbauten,
jetzt von Herrn WRZ ...wenn nicht dringender Handlungsbedarf bestehen würde..., geht nicht alles ein bißchen genauer?
Sagt vielleicht auch der Herr Wernze mal etwas darüber warum er sich LOK jetzt in wohl richtiger Größenordnung antut?
Kommt denn nun am 20.April etwas an die Öffentlichkeit was wenigstens etwas Licht ins Dunkel bringt.

Aber viel wichtiger ist heute Abend zuallererst mal ein gutes Spiel, zum zweiten vielleicht ein Sieg? (man wird ja bescheiden mit der Zeit) und damit etwas Balsam für die LOK-Seele.
:lokfahne

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Heizer_reloaded » Mi 18. Apr 2018, 14:21

WRZ hat geschrieben:Wenn nicht dringender aktueller Handlungsbedarf bestehen würde, hätte MAN mich nicht geholt und da redet bestimmt keiner von Visionen oder vom zukünftigen sportlichen Konzept...!!!


So, ich kann an dieser Stelle nur noch mal wiederholen, was ich in einem anderen Thema schon mal schrieb. Bitte an das interessierte Publikum, mal ein wenig recherchieren :iller , wo WRZ in den letzten Jahren so unterwegs war und mit was er sein Geld verdiente.
Ich hatte auch mal einen Anruf aus seinem Büro, allerdings waren da "schon alle Messen gesungen" :uhhh
...
"Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluss mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht, statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt."
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon 123lok » Mi 18. Apr 2018, 14:28

Also eine weitere Insolvenz will mit Sicherheit keiner. Dadurch ist die Skepsis völlig legitim. Aber irgendwo wollen doch schon die meisten gegen Rostock, Halle und co spielen bzw sehen als Meuselwitz und Halberstadt. Ich denke in der Regionalliga, steht man auf der stelle. Es ist absolut unmöglich sich weiter zu entwickeln.
Sei es die Infrastruktur oder die finanzielle Lage. Es kommt kein Geld rein und die 3. Liga bietet da einfach mehr Möglichkeiten. Für Sponsoren wird es ebenfalls interessanter. Den ein oder anderen Zuschauer lockt es auch noch an. Ich denke wenn der Verein es hin bekommt das Stadion so zu finanzieren das es mit den jährlichen einnahmen passt, dann hat man eine reale Chance. Risiko wird wo jeder aufstieg mit sich bringen. Und heut zu Tage wird man wo nicht weiter kommen ohne gewisses Risiko ein zu gehen.

Ich persönlich bin mir unschlüssig was ich will. Kiezclub ja, in der 4. Liga? Nee , es wird auf Dauer einfach uninteressant. Aber ich will auch meinen FCL! Und das am besten solide, ist aber wie man sieht, in der Regionalliga nicht einfacher. Aber so viel Ahnung habe ich auch nicht und deswegen vertraue ich auf unseren vorstand weil ich einfach ein gutes Gefühl habe.

Prost, Feierabend :)

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon ruebezahl » Mi 18. Apr 2018, 14:35

Kalle hat geschrieben:Kommt denn nun am 20.April etwas an die Öffentlichkeit was wenigstens etwas Licht ins Dunkel bringt.

Aber viel wichtiger ist heute Abend zuallererst mal ein gutes Spiel, zum zweiten vielleicht ein Sieg? (man wird ja bescheiden mit der Zeit) und damit etwas Balsam für die LOK-Seele.


Ich will dem Tag ja nicht vorgreifen, aber Du solltest nicht zuviel erwarten an fundierten, belastbaren Aussagen, die am 20 . 04. kundgetan werden sollen.
Möglich ist es, bin aber nicht so sicher, zumindest hinsichtlich dem, was Ihr hören wollt ( Ja/ Nein ) :smoke

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Sphero » Mi 18. Apr 2018, 15:24

Ich für meinen Teil bin mit der Regionalliga erstmal zufrieden .....es ist noch gar nicht lange her da haben wir gegen Barleben,Rudolstadt und Sandesdorf gespielt !!!Da war unsere Loksche auf jeden Fall nicht gut aufgehoben.Da habe ich auch 3 Kreuze gemacht als wir diese Liga verlassen haben.
Regionalliga ist m.m.n.schon sehr attraktiv - nächstes Jahr kommen Gegner wie Erfurt,Chemnitz,BFC und evt.Cottbus ins alte Plache ....Das ist doch TOP !Und das alles ohne einen Millionenplan mit ein Haufen Schulden.Klar wünsche ich mir auch 3.Liga und ein schönes Stadion .....aber nicht um jeden Preis.Das Gleis auf dem wir gerade rangieren ist gar nicht so verkehrt.Besser so als wenn in ein paar Jahren gar kein Gleis mehr da ist ....... :iller


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