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Regionalliga Nordost 2018/19

Spieltage, Testspiele, Pokal & Co., Ehrentafel

Welchen Platz belegt der 1.FC Lok am Ende der Saison 18/19? (Änderung bis 27.7. möglich)

Umfrage endete am Fr 27. Jul 2018, 09:20

Platz 1 und Aufstieg in die 3.Liga
39
36%
Platz 2-3
46
42%
Platz 4-5
20
18%
Platz 6-7
2
2%
Platz 8-9
1
1%
Platz 10-11
1
1%
Platz 12-13
0
Keine Stimmen
Platz 14-15
0
Keine Stimmen
Platz 16-18 Abstieg in die Oberliga
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt: 109

Heip
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Heip » Sa 16. Jun 2018, 22:30

Barnabas Bombesi hat geschrieben:Außer in unserem besserwisserischen Land interessiert sich niemand für die Dopingproblematik. Siehe Ressonanz “ TOUR de France“ zum Thema Zuschauer Zuspruch. :hihihi


Ich fahre selbst sehr gern Rad, in meiner Jugend sogar mal leistungssportlich bei Stahl Südwest (Alfred-Rosch-Kampfbahn). Zum Glück hatte ich damals noch rechtzeitig Informationen über die Realität des Leistungssports speziell in den Schneller-Höher-Weiter-Disziplinen bekommen und bin abgesprungen. Mit einer Tour de France möchte ich nicht von weitem in Zusammenhang gebracht werden.

So ganz freiwillig ist das nie, wenn ein Spieler mit Doping oder Schmerzmitteln nachhilft.
Er tut das nämlich immer unter bestimmten Bedingungen.
Und er ist in der Regel nicht über das wahre Ausmaß der Schäden im Bilde.
Natürlich kann man es sich leicht machen, und die Verantwortung allein den Spielern zuschieben.
Natürlich darf der Spieler seine Gesundheit ruinieren.

Eines möchte ich allerdings klar stellen:
Von mir gibt es keine Spenderniere !

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alf
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon alf » Sa 16. Jun 2018, 22:43

@heip

ich weiß nicht was du für drogen genommen hast und jetzt panik schiebst, nur solltest du mal bitte die kirche (oder die moschee (ist ja gerade "in" hier im forum)) im dorf lassen. es gibt tatsächlich "legales" doping (aspirin und cola, nicht verboten) aber ob es sinn macht, muss jeder selber für sich entscheiden. meines erachtens sollte man das doping legalisieren und jeder soll sich seinen körper so kaputt machen wie er möchte. da sich das normal denkende publikum von der jeweiligen sportart abwenden wird, kann man da als sportler auch kein geld mehr verdienen. diese entwicklung dauert zwar eine weile, ist aber aber auf jeden fall denkbar.
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siebziger
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon siebziger » So 17. Jun 2018, 08:45

alf hat geschrieben:@heip

i da sich das normal denkende publikum von der jeweiligen sportart abwenden wird, kann man da als sportler auch kein geld mehr verdienen. diese entwicklung dauert zwar eine weile, ist aber aber auf jeden fall denkbar.

Allein daran glaub ich nicht ,die Masse interessiert nur die Show nicht der sportliche Wert.
Allerdings werden sich die Sponsoren stark verschieben Richtung Pharmaindustrie. :zensur Vielleicht wird Bayer dann endlich mal Meister.

Sandmann

Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Sandmann » So 17. Jun 2018, 09:59

Du meintest Monsanto Leverkusen? :hihihi

@ Heip

Es bleibt nun mal bei der Eigenverantwortung der Sportler, wo es keine Kontrollen und auch keine durchgängige professionelle medizinische Betreuung der Spieler gibt.
Ich habe auch einen Leistungssport-Hintergrund, als Schwimmer. Da weiß inzwischen auch jeder, was in den 1970ern in der DDR abging. Ich hatte damals einfach nur das "Glück", gerade noch rechtzeitig ausgesiebt geworden zu sein.

Der Unterschied von damals zu heute ist, dass es heute im Gegensatz zu damals Wissen zu Langzeitfolgen verschiedener Gruppen von Dopingpräparaten gibt und dass es heute für jeden problemlos möglich ist, sich zu Wirkungsweise, Nebenwirkungen und Risiken von Medikamenten zu informieren.
Wer heute etwas nimmt, kann wissen, was er tut und auch, welche Risiken er eingeht.

Dass langfristige Risiken ausgeblendet werden, um kurzfristige Erfolge zu erreichen, ist weder auf die Thematik Doping noch auf den Sport allgemein beschränkt. Dieser Ansatz ist im Kapitalismus sozusagen systemimmanent, wir sollten uns nicht wundern, wenn dieser Ansatz auch im Sport greift.

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Kawkaz » So 17. Jun 2018, 11:48

Da der arme Herr Pelka, so traurig es auch ist, immer noch hier herumspukt....

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er mit 57 Jahren verstorben sein soll.
Dann hätte er seine große Zeit im Unterholz mit 13 - 16 Jahren im Unterholz verlebt.
Mit 67 erscheint mir da realistischer.

Sandmann

Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Sandmann » So 17. Jun 2018, 12:47

Pelka, geboren 1957, gestorben 2014, macht 57 Jahre. Er war 1974-1977 bei Chemie, also mit 17-20, dann ist er zum BFC gegangen. Er hatte aus gesundheilichen Gründen schon mit 25 aufgehört.

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Kawkaz » So 17. Jun 2018, 16:49

Aha danke.

Hab ich wohl nicht alles bis ins Detail gelesen und 2018 als Basis für meine Berechnung angenommen.
Hatte mich nur gewundert, da mir dieser Name noch aus der Schulzeit geläufig war.

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Quelle
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Quelle » Mi 20. Jun 2018, 09:13

Andis Shala von Babelsberg nach Erfurt. Das ist natürlich eine sehr gute Verstärkung.

https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuell ... rfurt.html

Interessant, das ein Insolvenzverein dem sauber wirtschaftenden Regionalligisten den besten Spieler abkauft (Shala hatte noch Vertrag bis 2019)

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon 123lok » Mi 20. Jun 2018, 12:14

Ja das finde ich auch sehr suspekt. Da würde ich als verband wie ne Art Transfergrenze anordnen für Profiverträge. Also für Vereine die in den letzten 2 Jahren Insolvenz angemeldet haben. Es könnte so einfach sein

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon oldman » Mi 20. Jun 2018, 12:51

123lok hat geschrieben:Ja das finde ich auch sehr suspekt. Da würde ich als verband wie ne Art Transfergrenze anordnen für Profiverträge. Also für Vereine die in den letzten 2 Jahren Insolvenz angemeldet haben. Es könnte so einfach sein


Wenn ich Gläubiger in Erfurt wäre, ich würde durchdrehen !!

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Zeitzer Lokist » Mi 20. Jun 2018, 13:00

Vielleicht nehmen wir das irgendwann auch in Anspruch.lasst das mal schön wie es ist...

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon 123lok » Mi 20. Jun 2018, 13:21

:hihihi :hihihi :hihihi :hihihi hast auch wieder recht

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Leutzscher Kompost » Mi 20. Jun 2018, 15:48

oldman hat geschrieben:
123lok hat geschrieben:Ja das finde ich auch sehr suspekt. Da würde ich als verband wie ne Art Transfergrenze anordnen für Profiverträge. Also für Vereine die in den letzten 2 Jahren Insolvenz angemeldet haben. Es könnte so einfach sein


Wenn ich Gläubiger in Erfurt wäre, ich würde durchdrehen !!


Jedes Jahr haben wir in Deutschland ca. 120.000 Insolvenzen - im Schnitt bekommt ein Gläubiger nach Abschluss des Insolvenzverfahrens ca. 3% seiner Forderungen zurück. Man sollte halt nicht alles glauben...so als Gläubiger, dann klappt es auch mit der Psyche.

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Der Buri
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Der Buri » Mi 20. Jun 2018, 15:58

Ich kann allerdings auch oldmans Sicht verstehen. Wenn über einen mittelständischen Handwerksbetrieb ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, und dieser sich kurz darauf eine neue Maschine im Wert einer kleineren sechsstelligen Summe zulegt, während die Gläubiger - wie bemerkt - mit 2-3% ihrer Forderungen zufrieden sein müssen, DANN wäre ich als Gläubiger sicherlich auch nicht amüsiert :zwinker

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Leutzscher Kompost » Mi 20. Jun 2018, 16:30

Der Buri hat geschrieben:Ich kann allerdings auch oldmans Sicht verstehen. Wenn über einen mittelständischen Handwerksbetrieb ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, und dieser sich kurz darauf eine neue Maschine im Wert einer kleineren sechsstelligen Summe zulegt, während die Gläubiger - wie bemerkt - mit 2-3% ihrer Forderungen zufrieden sein müssen, DANN wäre ich als Gläubiger sicherlich auch nicht amüsiert :zwinker


Ganz ehrlich, meine Meinung: Scheiß auf alle Gläubiger ! Meine Prämisse: Eigenverantwortliches Handeln. Weltweit beträgt der Anteil der Non-Profit Gläubiger ganze 0,0001% - das ist überschaubar. Was wollen wir verurteilen ? Auf welche Seite wollen wir uns stellen ? Ist die Moral beim Zins oder beim Schuldner ? Kann jeder für sich entscheiden - wo er sich in diesem System gerne sehen möchte. Und der Sport macht da keine Ausnahme, dito.

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Der Buri » Mi 20. Jun 2018, 16:38

Ich muss mich hier auf keinerlei "Seite" schlagen - ich kann sowohl die Verantwortlichen bei RWE verstehen, die versuchen die bestmögliche Mannschaft für 2018/19 auf die Beine zu stellen, als eben auch die Gläubiger, die (ihre Quote im Hinterkopf) mit ansehen müssen wie schon wieder - mutmaßlich - mit Geld um sich geworfen wird, was man nicht hat :smoke

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon LOKseit73 » Mi 20. Jun 2018, 17:17

Ist denn das Insolvenzverfahren in Erfurt überhaupt schon eröffnet? Sprich, haben die Gläubiger denn schon zugestimmt?
Brot und Spiele.

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Leutzscher Kompost » Mi 20. Jun 2018, 17:40

Der Buri hat geschrieben:Ich muss mich hier auf keinerlei "Seite" schlagen - ich kann sowohl die Verantwortlichen bei RWE verstehen, die versuchen die bestmögliche Mannschaft für 2018/19 auf die Beine zu stellen, als eben auch die Gläubiger, die (ihre Quote im Hinterkopf) mit ansehen müssen wie schon wieder - mutmaßlich - mit Geld um sich geworfen wird, was man nicht hat :smoke


Natürlich musst Du keine Farbe bekennen, ich hatte Dich persönlich auch nicht mit ins *Boot* genommen. Alles easy. Mir ging es um die freidrehenden Moralapostel, gerade auch die Leipziger Mundpropaganda - größtenteils in Leutzsch, wenn es um die Causa RWE und CFC geht. Auch bei der Loksche sollte man es tunlichst bleiben lassen, den Zeigefinger zu erheben. Und was die Gläubigerseite in Erfurt betrifft - ich habe 6 Jahre in Erfurt gelebt - das ist an Strunzdummigkeit gar nicht mehr zu überbieten, wie dort immer und immer wieder die Kohle in Rot-Weiß reingepumpt wurde. Last but not least...freut Euch einfach auf ne geile Regionalliga-Saison mit namhaften Vereinen - oder net ? :smile

Sandmann

Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Sandmann » Mi 20. Jun 2018, 18:19

oldman hat geschrieben:
123lok hat geschrieben:Ja das finde ich auch sehr suspekt. Da würde ich als verband wie ne Art Transfergrenze anordnen für Profiverträge. Also für Vereine die in den letzten 2 Jahren Insolvenz angemeldet haben. Es könnte so einfach sein


Wenn ich Gläubiger in Erfurt wäre, ich würde durchdrehen !!


Ich finde es grundsätzlich in Ordnung, dass der, der Geld verleiht, ins Risiko geht. Die Zinsen steckt man, wenn es gut geht, ja auch gern ein.
Proiffußball ist eine privatwirtschaftliche, gewinnorienterte Veranstaltung, wie das Betreiben einer Bäckerei oder einer Versicherungsagentur.
Da muss keiner sein Geld als Kredit reinstecken.

Ich finde es auch in Ordnung, wenn die Allgemeinheit nicht für die Risiken aus diesem Geschäftsbetrieb gerade steht.
Das neue Insolvenzecht, das grob gesagt die Fortführung des Unternehmns vor die Befriedigung der Gläubiger stellt, ist für mich auch ganz o.k., weil es eher das Gemeinwohl, z.B. Arbeitsplätze, im Blick hat als das alte Insolvenzrecht.

Warum willst oder würdest du durchdrehen?

Marty McFly
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Marty McFly » Mi 20. Jun 2018, 22:08

Sandmann hat geschrieben:
oldman hat geschrieben:
123lok hat geschrieben:Ja das finde ich auch sehr suspekt. Da würde ich als verband wie ne Art Transfergrenze anordnen für Profiverträge. Also für Vereine die in den letzten 2 Jahren Insolvenz angemeldet haben. Es könnte so einfach sein


Wenn ich Gläubiger in Erfurt wäre, ich würde durchdrehen !!


Ich finde es grundsätzlich in Ordnung, dass der, der Geld verleiht, ins Risiko geht. Die Zinsen steckt man, wenn es gut geht, ja auch gern ein.
Proiffußball ist eine privatwirtschaftliche, gewinnorienterte Veranstaltung, wie das Betreiben einer Bäckerei oder einer Versicherungsagentur.
Da muss keiner sein Geld als Kredit reinstecken.

Ich finde es auch in Ordnung, wenn die Allgemeinheit nicht für die Risiken aus diesem Geschäftsbetrieb gerade steht.
Das neue Insolvenzecht, das grob gesagt die Fortführung des Unternehmns vor die Befriedigung der Gläubiger stellt, ist für mich auch ganz o.k., weil es eher das Gemeinwohl, z.B. Arbeitsplätze, im Blick hat als das alte Insolvenzrecht.

Warum willst oder würdest du durchdrehen?

Da hat wohl jeder ein bissel recht.Wir haben uns auch nach unserer ersten Insolvenz aufgeführt,wie die Axt im Wald,also wie Chemnitz und Erfurt. Bei der zweiten gleich anschließend wurden die Daumen gesenkt.

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Der Buri
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Der Buri » Do 21. Jun 2018, 08:04

Nach CFC-Insolvenz: GGG übernimmt Stadion - vorerst

Der Stadtrat hat der Kündigung des Pachtvertrages mit dem Fußballverein zugestimmt. Uneins waren die Räte, wie es danach weitergeht. Kurz vor der Entscheidung legte die Rathaus-Spitze einen Kompromiss auf den Tisch.

Nach fast zweistündiger kontroverser Debatte ist die Entscheidung unerwartet deutlich ausgefallen. Mit 25 Ja-, 14 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen hat der Stadtrat am Mittwoch der Kündigung des Stadion-Pachtvertrages mit dem insolventen Fußballclub CFC zugestimmt, ebenso der Übernahme der Sportstätte durch die städtische Wohnungsgesellschaft GGG. Wie schon bei vorangegangenen Stadion-Entscheidungen ist in den Fraktionen nicht einheitlich abgestimmt worden, einzig die SPD votierte geschlossen mit Ja. Womöglich wäre die Entscheidung anders ausgefallen, hätte die Verwaltung an ihrem ursprünglichen Beschlussvorschlag festgehalten. Er sah keine Alternative zur GGG vor, was in der Debatte vorab kritisiert wurde.

Kurzfristig änderte die Rathaus-Spitze ihren Entwurf: Zwar übernimmt per 1. Juli der Großvermieter vorerst die Stadion-Geschäfte. Allerdings wird nach der kommenden Spielzeit geprüft, ob eine neu zu gründende kommunale Betriebsgesellschaft oder die Stadt selbst die Sportstätte an der Gellertstraße effizienter führen kann. Die Prüfergebnisse sollen dem Stadtrat im zweiten Halbjahr 2019 vorgelegt werden, sodass ein neues Pachtverhältnis mit der Spielzeit 2020/21 geschlossen werden könnte. Die Betreibung durch das Sportamt wäre schon jetzt die bevorzugte Variante der Grünen gewesen. Dieser Vorschlag fand jedoch keine Mehrheit.

Quelle & Weiterlesen: Freie Presse

Weiterführend ---> http://session-bi.stadt-chemnitz.de/vo0 ... ect=104100

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon darkMoon » Do 21. Jun 2018, 08:37

Sandmann hat geschrieben:
oldman hat geschrieben:
123lok hat geschrieben:Ja das finde ich auch sehr suspekt. Da würde ich als verband wie ne Art Transfergrenze anordnen für Profiverträge. Also für Vereine die in den letzten 2 Jahren Insolvenz angemeldet haben. Es könnte so einfach sein


Wenn ich Gläubiger in Erfurt wäre, ich würde durchdrehen !!


Ich finde es grundsätzlich in Ordnung, dass der, der Geld verleiht, ins Risiko geht. Die Zinsen steckt man, wenn es gut geht, ja auch gern ein.
Proiffußball ist eine privatwirtschaftliche, gewinnorienterte Veranstaltung, wie das Betreiben einer Bäckerei oder einer Versicherungsagentur.
Da muss keiner sein Geld als Kredit reinstecken.

Ich finde es auch in Ordnung, wenn die Allgemeinheit nicht für die Risiken aus diesem Geschäftsbetrieb gerade steht.
Das neue Insolvenzecht, das grob gesagt die Fortführung des Unternehmns vor die Befriedigung der Gläubiger stellt, ist für mich auch ganz o.k., weil es eher das Gemeinwohl, z.B. Arbeitsplätze, im Blick hat als das alte Insolvenzrecht.

Warum willst oder würdest du durchdrehen?


Bei Gläubigern, welche Gelder zur Gewinnerzielung als Kredit o.ä. in den Verein gesteckt haben, sehe ich dies auch so, aber es gibt mit Sicherheit auch eine lange Liste von anderen Gläubigern, wie Lieferanten, Dienstleistern, Handwerksfirmen usw, die für den Verein Leistungen erbracht haben und nun auf ihren unbezahlten Rechnungen sitzen bleiben. Und auch da stecken Arbeitsplätze, die dadurch gefährdet werden, dahinter. Dazu sicher auch Finanzamt und Sozialkassen, somit quasi wir alle als Steuer- und Sozialabgabenzahler.

Und in diesen Fällen wäre es schon nachvollziehbar und durchaus verständlich wenn man da als Gläubiger durchdrehen würde, wenn man dann mitverfolgt, wie schon wieder das Geld in derartigen Größenordnungen herausgehauen wird.

Sandmann

Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Sandmann » Do 21. Jun 2018, 09:12

darkMoon hat geschrieben:... aber es gibt mit Sicherheit auch eine lange Liste von anderen Gläubigern, wie Lieferanten, Dienstleistern, Handwerksfirmen usw, die für den Verein Leistungen erbracht haben und nun auf ihren unbezahlten Rechnungen sitzen bleiben. Und auch da stecken Arbeitsplätze, die dadurch gefährdet werden, dahinter. Dazu sicher auch Finanzamt und Sozialkassen, somit quasi wir alle als Steuer- und Sozialabgabenzahler.


Das ist ohne Zweifel so, wie bei jedem anderen Unternehmen in jeder anderen Branche auch. So funktioniert nun mal die kapitalistische Wirtschaftsordnung. Wer diese Risiken ausschließen will, muss gewissermaßen die Systemfrage stellen.

Ich habe letztens im TV eine Zahl gehört, dass im Schnitt deutschlandweit etwa 1,5 % der gestellten Rechnungen quer über alle Branchen nicht bezahlt werden. Ich habe es so verstanden, dass es sich dabei um den Gesamtbetrag und nicht die Anzahl der Rechnung handelt. Bei dieser Zahl war ich beinahe angenehm überrascht, ich hätte gedacht, dass der Prozentsatz höher ist.

Eine andere Zahl, aus Sachsen-Anhalt: In einem Jahr waren dort Klein-/Einzelunternehmer, vornehmlich aus dem Bereich Dienstleistungen rund ums Haus, allein den Sozialkassen über 300 Mio € schuldig geblieben, also der Kranken- und Rentenversicherung.
Das sind die Leute, die durch Preisdumping seriös kalkulierende und arbeitende Unternehmen, die gesetzliche Bestimmungen einhalten (Mindestlohn, Sozialbeiträge ...) der gleichen Branche in den Ruin treiben oder die zumindest dafür sorgen, dass irgendein Richter beim Bewerten bspw. von Betriebskostenabrechungen zu der Ansicht kommen kann, dass die seriösen Unternehmen "unwirtschaftlich" arbeiten (weil es ja jemand anders billiger macht).

Über diese Verwerfungen würde ich gern öfter und lauter diskutieren, dagegen ist ein insolventer Fußballverein nur Pillepalle, bei allem Verständnis für den einzelnen Betroffenen.

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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Leutzscher Kompost » Do 21. Jun 2018, 18:36

Wie überall im neoliberalen hirngewaschenen Kapitalismus, so greift auch im Insolvenzrecht die anthropologische Grundkonstante: Jeder ist sich selbst der Nächste ! Der Sport macht da keine Ausnahme. Insbesondere der Fußball, im System ein gern genutzter "Friedensrichter" - um die innersten Zweifel des deutschen Michels zu zerstreuen - bietet das beste Anschauungsmaterial in der Draufsicht der Dinge. Schönste Sozialstudien dazu, kann man z.B. in Leutzsch ne halbe Stunde vor Anpfiff beim gemeinsamen Gelage auf dem Parkplatz einhören wie einsehen. Da werden alle Vereine außerhalb des eigenen Spektrums in Bausch und Bogen hasskommentiert, sofern sie auch nur 3 Euro mehr auf der hohen Kante haben als die BSG; mit dem widerlichen Wunsch das alles bauchlandet, was sich fern der eigenen Fußball-Arithmetik bewegt. In den gleichen, alkoholgeschwängerten Atemzügen, gibt es dann die neuesten Börsenwerte zum Sternburg Pilsener: " Du ! Real hat wieder angezogen. Norma hat jetzt aber wieder eine Aktion, sparst 80 Cent am Kasten. Elende Chemnitzer *Piep*söhne. Den wünsche ich den *Piep* an den *Piep*. Stecken doch alle unter einer Decke ! Genau ! Wie viel Cent ? Bei Norma ! Auch in meinem Norma ? Dreckige *Piep*lutscher. Können nicht mit der Kohle umgehen, und wir müssen drunter leiden ! Du ! Ja ? Kannste mir mal ne`n Fünfer bis Mittwoch leihen ? Sorry, bin selber klamm. Schweinepriester ! Wer ? Na Erfurt ! Ach so...lass uns reingehen." Schau dem Volk aufs Maul und werde dein Projekt - gern auch als Betonklotz in prosperierenden Städten wie Zwickau oder Chemnitz. Geh auf die Brust oder an die Bande eines *ambitionierten* Regionalligisten, gern auch in Millionenhöhe ! Denke groß und schaffe ein Wir-Gefühl, dann wird es nicht dein Schaden sein. Denn bevor der gemeine Plebs auch nur eine Sekunde darüber nachdenkt, was eine Verbraucherinsolvenz von einer *geordneten* Firmeninsolvenz unterscheidet, wird er sich lieber die Mundwinkel darüber aufreißen, wie ungerecht es doch mit fremden Geld zugeht. Und was braucht es dazu ? Nur einen Feind meines Feindes, den ich zu meinem Freund machen kann. Die vielbeschworene Systemfrage muss dann auch nicht gestellt werden - denn die Zeit ist knapp und Norma schließt heute schon wieder um Achte. Drecks*Piep*Piep*Piep*.

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Uriah Heep
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Re: Regionalliga Nordost 2018/19

Beitragvon Uriah Heep » Do 21. Jun 2018, 19:29

Was ist hier gleich noch mal das Thema? Regionalliga Nordost oder Ossigewinsel, schöne Grüße vom badischen Landei.


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