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Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist (mittlerweile nicht mehr) Manager beim 1. FC Lok

Baumaßnahmen, Versammlungen, Fanszene, Personalkarussell
André
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Mo 23. Apr 2018, 21:40

Newcomer hat geschrieben:
Kampfhamster hat geschrieben:Ich kann es nur nochmal wiederholen. Neustrelitz schlagen und dann Insolvenz anmelden und im kommenden Jahr schuldenfrei starten. Solange es doch rechtlich möglich ist, sollte man das nutzen.


Das größte Problem dürften aber nicht die Summe der Verbindlichkeiten (bzw. deren Bedienung) von Verein/GmbH sein, die wohl größtenteils gegenüber Herrn Wernze/ETL bestehen. Der würde sich sicher bedanken, wenn wir Insolvenz anmelden. Vielmehr dürfte die Deckung des laufenden Etats Probleme verursachen. Diese Probleme wird man aber durch eine Insolvenz los.

Diese Probleme wird man in unserem Fall durch eine Insolvenz nicht los bzw. nur bedingt los. Wie will man im Sommer die Insolvenzmasse bedienen?
Ab nem gewissen Punkt wird die Insolvenz mangels Masse abgewiesen. Und dann wird abgewickelt wie zu VfB-Zeiten.
Von der Etatdeckung für die kommende Saison und der Kreditwürdigkeit bei Lieferanten, Banken oder wem auch immer gar nicht zu reden.
Das wäre fatal. Dieser Gedanke ist völlig abstrus. Außer man will das Licht wirklich ausknipsen.
Die schlimmsten Geiseln der Menschheit sind die Gier und die Dummheit.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon 123lok » Mo 23. Apr 2018, 21:41

Eigil hat geschrieben:Ich verstehe schon das Anliegen nicht und auch eine vermutete Sinnhaftigkeit kann ich in keinem Fall nachvollziehen. Eine Insolvenz sollte dann doch das letzte Mittel sein. Stünde der FCL tatsächlich vor dem Bankrott, würde doch keiner der Verantwortlichen ensthaft über eine Profi- bzw. Halbprofimannschaft nachdenken. 700000 € Soll sind auch für einen Verein in dieser Größenordnung erstmal kein Problem. Solange man die Raten bedienen kann, kräht doch kein Hahn danach. Übrigens darf jeder gern mal 9 Punkte von unserem Konto abziehen und sich ausrechnen in welcher Liga wir dann nächste Saison spielen.


Sehe ich auch so. Zumal man würde die Fans sicher nicht für einen Kunstrasenplatz spenden lassen wenn so ein Szenario besteht. Leute? Wie kommt ihr denn überhaupt auf eine drohende Insolvenz? Das schaukelt sich gerade so übel hoch, das ich es selbst bald glaube. :hihihi
Ich denke das gerade der sportliche Tiefpunkt extrem übergreift und man sich vielleicht ein bisschen zu viel gedanksn macht. Wenn es nächste Saison mit Profi nicht klappt, wirds unsere Lok trotzdem noch geben.

Schönen Feierabend und Prost Jungs :)

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Newcomer » Mo 23. Apr 2018, 21:49

André hat geschrieben:
Newcomer hat geschrieben:
Kampfhamster hat geschrieben:Ich kann es nur nochmal wiederholen. Neustrelitz schlagen und dann Insolvenz anmelden und im kommenden Jahr schuldenfrei starten. Solange es doch rechtlich möglich ist, sollte man das nutzen.


Das größte Problem dürften aber nicht die Summe der Verbindlichkeiten (bzw. deren Bedienung) von Verein/GmbH sein, die wohl größtenteils gegenüber Herrn Wernze/ETL bestehen. Der würde sich sicher bedanken, wenn wir Insolvenz anmelden. Vielmehr dürfte die Deckung des laufenden Etats Probleme verursachen. Diese Probleme wird man aber durch eine Insolvenz los.

Diese Probleme wird man in unserem Fall durch eine Insolvenz nicht los bzw. nur bedingt los. Wie will man im Sommer die Insolvenzmasse bedienen?
Ab nem gewissen Punkt wird die Insolvenz mangels Masse abgewiesen. Und dann wird abgewickelt wie zu VfB-Zeiten.
Von der Etatdeckung für die kommende Saison und der Kreditwürdigkeit bei Lieferanten, Banken oder wem auch immer gar nicht zu reden.
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Nichts anderes wollte ich ausdrücken, falls es missverständlich war.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon LOK1903 » Mo 23. Apr 2018, 21:52

Quelle hat geschrieben:Am besten ihr kommt alle am Donnerstag zum Mitgliederabend. Da ist der Präsident da, da ist der Manager da, da kann man dann alles los werden, was einem auf den Nägeln brennt. Anpfiff ist um 19:00 Uhr in der Lok-Lounge.

War nicht mal der 3. Mai im Gespräch?
"3. Liga 2020 - und bis dahin Fußball pur"

:lokfahne :lokfahne

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Kampfhamster » Mo 23. Apr 2018, 22:05

123lok hat geschrieben:
Eigil hat geschrieben:Ich verstehe schon das Anliegen nicht und auch eine vermutete Sinnhaftigkeit kann ich in keinem Fall nachvollziehen. Eine Insolvenz sollte dann doch das letzte Mittel sein. Stünde der FCL tatsächlich vor dem Bankrott, würde doch keiner der Verantwortlichen ensthaft über eine Profi- bzw. Halbprofimannschaft nachdenken. 700000 € Soll sind auch für einen Verein in dieser Größenordnung erstmal kein Problem. Solange man die Raten bedienen kann, kräht doch kein Hahn danach. Übrigens darf jeder gern mal 9 Punkte von unserem Konto abziehen und sich ausrechnen in welcher Liga wir dann nächste Saison spielen.


Sehe ich auch so. Zumal man würde die Fans sicher nicht für einen Kunstrasenplatz spenden lassen wenn so ein Szenario besteht. Leute? Wie kommt ihr denn überhaupt auf eine drohende Insolvenz? Das schaukelt sich gerade so übel hoch, das ich es selbst bald glaube. :hihihi
Ich denke das gerade der sportliche Tiefpunkt extrem übergreift und man sich vielleicht ein bisschen zu viel gedanksn macht. Wenn es nächste Saison mit Profi nicht klappt, wirds unsere Lok trotzdem noch geben.

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Ich verstehe - ich sollte Ironie etwas deutlicher kenntlich machen. Natürlich wünsche ich mir keine solche, ich spiele damit eher auf das Beispiel CFC an. Der wird trotz Insolvenz und deren viele Folgen kommende Saison schuldenfrei und mit gutem Etat starten. Davon kann man ausgehen.

Ich vertrau dem Vorstand und AR zu 99,9%. Es ist eben nur, wie gesagt, ungewohnt dass nix nach draussen dringt.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Eigil » Mo 23. Apr 2018, 22:15

:confuse War das jetzt auch wieder ironisch gemeint? Nur so...

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Mo 23. Apr 2018, 22:25

Kampfhamster hat geschrieben:Ich vertrau dem Vorstand und AR zu 99,9%. Es ist eben nur, wie gesagt, ungewohnt dass nix nach draussen dringt.

Mein prozentuales Vertrauen liegt etwas niedriger.
Der Notzon-Goldgas-Mann war ein gestandener Geschäftsmann, der seine Firma wohl dann für über 500 Millionen verkauft hat.
Wie konnte der es soweit kommen lassen? Vermutlich weil es ihm egal war. Aber einen Vorstand/ Aufsichtsrat hatten wir damals auch schon.
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Eigil » Mo 23. Apr 2018, 22:38

Notzon war rückblickend eher südlich orientiert, spezielle Feuchtgebiete hatten es ihm wohl angetan. :zwinker
Aber auch der eine oder andere Verantwortliche in den Gremien war, was tatsächliche Verlieben angeht, falsch gepolt.

Ps: Um die menschliche Psyche hinreichend zu beschreiben fehlt zu Gier und Dummheit noch der Neid.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Quelle » Mo 23. Apr 2018, 22:50

André hat geschrieben: Aber einen Vorstand/ Aufsichtsrat hatten wir damals auch schon.

Die Zeiten kann man nicht vergleichen. 2012/2013 war das Verhältnis zwischen Präsidium und Aufsichtsrat erheblich gestört. Der Aufsichtsrat wurde ja häufig vom Präsidium im dunkeln gelassen.

Heute ist das alles viel besser und harmonischer.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon 123lok » Mo 23. Apr 2018, 23:03

Kampfhamster hat geschrieben:
123lok hat geschrieben:
Eigil hat geschrieben:Ich verstehe schon das Anliegen nicht und auch eine vermutete Sinnhaftigkeit kann ich in keinem Fall nachvollziehen. Eine Insolvenz sollte dann doch das letzte Mittel sein. Stünde der FCL tatsächlich vor dem Bankrott, würde doch keiner der Verantwortlichen ensthaft über eine Profi- bzw. Halbprofimannschaft nachdenken. 700000 € Soll sind auch für einen Verein in dieser Größenordnung erstmal kein Problem. Solange man die Raten bedienen kann, kräht doch kein Hahn danach. Übrigens darf jeder gern mal 9 Punkte von unserem Konto abziehen und sich ausrechnen in welcher Liga wir dann nächste Saison spielen.


Sehe ich auch so. Zumal man würde die Fans sicher nicht für einen Kunstrasenplatz spenden lassen wenn so ein Szenario besteht. Leute? Wie kommt ihr denn überhaupt auf eine drohende Insolvenz? Das schaukelt sich gerade so übel hoch, das ich es selbst bald glaube. :hihihi
Ich denke das gerade der sportliche Tiefpunkt extrem übergreift und man sich vielleicht ein bisschen zu viel gedanksn macht. Wenn es nächste Saison mit Profi nicht klappt, wirds unsere Lok trotzdem noch geben.

Schönen Feierabend und Prost Jungs :)


Ich verstehe - ich sollte Ironie etwas deutlicher kenntlich machen. Natürlich wünsche ich mir keine solche, ich spiele damit eher auf das Beispiel CFC an. Der wird trotz Insolvenz und deren viele Folgen kommende Saison schuldenfrei und mit gutem Etat starten. Davon kann man ausgehen.

Ich vertrau dem Vorstand und AR zu 99,9%. Es ist eben nur, wie gesagt, ungewohnt dass nix nach draussen dringt.


Also wegen mir, brauchst du deine Ironie, nicht in klammern setzen. :-) du warst ja auch nicht der einzigste, der den Teufel an die Wand malt. :haha

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Mo 23. Apr 2018, 23:07

Das mag sein, entlastest für mich persönlich aber nicht den Aufsichtsrat von damals. Irgendwann müssen jedem Kaufmann (so unser Aufsichtsrat damals wie heute das wirtschaftliche Verständnis für diese Dinge hat) Zweifel kommen.
Und die kamen viel zu spät.

@Eigil: Ich glaube, Neid ist nur eine Unterart der Gier, des wegen nicht explizit aufgeführt.
Und Du hättest vielleicht dazu schreiben sollen, dass sich das auf meine Signatur bezieht. Nicht das Marty noch denkt, Du meinst wen auch immer von der Loksche.
Die schlimmsten Geiseln der Menschheit sind die Gier und die Dummheit.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Mainzer Lokfreund » Di 24. Apr 2018, 11:25

Höhen und Tiefen sind im Fußball nichts außergewöhnliches und schon mal gar nicht beim FCL. Wir hatten und haben in dieser und in den vergangenen Spielzeiten keine Übermannschaft und demzufolge ist es in meinen Augen nicht ungewöhnlich, dass wir eine Schwächephase der Mannschaft erleben. Das Durcheinander durch die vielen Spielverlegungen und die recht entspannte Tabellensituation sind dann sicherlich auch noch Faktoren die so etwas begünstigen.

In den letzten Jahren wurden strategisch wichtige Entscheidungen getroffen, die natürlich auch mit Kosten verbunden waren und sind (Erbpacht, Erhalt des Stadions, Markenrechte etc.). Die RL und auch die OL sind nicht für umsonst zu haben und die dritte Liga erst recht nicht. Fußball ist auch auf unserer Ebene schon ein Geschäft und bei aller Vereinsromantik und Mitspracherecht etc., ist es absolut notwendig eine Idee und (das meine ich positiv!) Visionen haben. Es steht letztlich zur Debatte, ob man ein gewöhnlicher Verein ist der es geradeso in die RL schafft oder ob man wieder in Deutschland sportlich wahrgenommen werden möchte. Für mich steht fest: bei allen negativen Seiten des Profibetriebs, möchte ich meinen 1. FC Lokomotive Leipzig mittel- bis langfristig wieder in der 2. BL sehen. Das ist natürlich Zukunftsmusik, aber das sollte die mittel- bis langfristige Orientierung sein. Der erste Schritt dahin sind Vollprofibedingungen, damit man eine Mannschaft auch entwickeln kann. Ein Risiko gibt es natürlich immer, aber es sollte beherrschbar bleiben und mit Herrn Wernze und ggf. noch anderen sollte man den Schritt wagen können. Vielleicht hilft auch ein Blick gen Magdeburg, denn das was dort in den letzten Jahren vonstatten gegangen ist, wäre womöglich die Blaupause für Lok.

Jedenfalls bin ich kein Fan von irgendwelchen Untergangsszenarien und vor allem empfinde ich die teilweise massive Kritik an der Mannschaftsleistung fragwürdig. Im Prinzip haben wir zuletzt gegen unsere "Lieblingsgegner" genaus so gespielt, wie es zuletzt immer der Fall war. Die Partie in Halberstadt war vom Ergebnis her natürlich absolut enttäuschend, aber in dem Spiel hat es eher nicht an der Einstellung und Darbietung an sich gelegen. Fakt ist: die Hinrunde haben wir überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt und jetzt geht es mal andersherum - wie gesagt wir haben keine Übermannschaft. Und wenn ich daran erinnern darf: in der Kreisklasse, Bezirksklasse usw. haben wir definitiv nicht schöner gespielt, wir waren einfach nur erfolgreicher. Vielleicht ist dem ein oder anderen in der Runde die RL schon zu Kopf gestiegen - wir haben kein Anrecht auf die RL oder sonst etwas. Alles ist das Ergebnis harter Arbeit, Geduld und manchmal auch etwas Glück. Und derzeit habe ich das Gefühl, dass man ehrlich und solide daran arbeitet, das Ziel Profitum inklusive mindestens dritter Liga zu erreichen. Wir Lokfans haben ja gerne eine hohe Erwartungshaltung, ich frage mich allerdings woher diese sich aktuell speist - ohne Profitum werden wir nur "normale" Spieler bekommen und entsprechend sieht es dann auch auf dem Platz aus.
Grundsätze muss man so hoch hängen, dass man noch darunter durchgehen kann. FJS

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Sandmann » Di 24. Apr 2018, 11:53

André hat geschrieben:Das mag sein, entlastest für mich persönlich aber nicht den Aufsichtsrat von damals. Irgendwann müssen jedem Kaufmann (so unser Aufsichtsrat damals wie heute das wirtschaftliche Verständnis für diese Dinge hat) Zweifel kommen.
Und die kamen viel zu spät.


Das ist so nicht richtig.

Es gab Anfang der 2010er Jahre, nicht allzu lange vor der Beinahe-Insolvenz, eine Satzungsänderung, die festlegte, dass immer ein AR-Mitglied bei den Präsidiumssitzungen dabei sein sollte bzw. darf. Das wurde dann auch so gehandhabt, das Präsidium Notzon sah damit seine Berichtspflicht gegenüber dem AR als erfüllt an.

Es gab keine ordentliche schriftliche Protokolle von Präsidiumssitzungen für den AR, zumindest keine regelmäßige/vollständige/formal richtige, auf deren Basis der Aufsichtsrat die wirtschaftliche Situation des Vereins hätte vollständig nachvollziehen können.

Der damalige Aufsichtsrat hatte sich deshalb etwa ein halbes Jahr vor der Beinahe-Insolvenz an den Ausschuss für Vereinsstreitigkeiten gewandt, es fand ein ordentliches Verfahren Präsidium gegen Aufsichtsrat statt. Dessen Ergebnisse wurden dann, bezogen auf die handelnden Personen, praktisch hinfällig, da Notzon und Co. ausschieden und das Notpräsidium unter Spauke/Kessler die Geschäfte übernahm. Von da an war die Kommunikation zwischen den Gremien wesentlich besser, wohl auch das Vertrauen und der Umgang der Gremienmitglieder unter- bzw. miteinander.
Zuletzt geändert von Sandmann am Di 24. Apr 2018, 12:11, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Quelle » Di 24. Apr 2018, 12:07

@Sandmann Es gab nie einen Insolvenzantrag. Setz hier nicht solche Märchen in die Welt.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Sandmann » Di 24. Apr 2018, 12:08

Quelle hat geschrieben:@Sandmann Es gab nie einen Insolvenzantrag. Setz hier nicht solche Märchen in die Welt.


Richtig, Verzeihung, es ist ohne formales Insolvenzverfahren über Vergleiche und Forderungsverzichte (wie in einem Insolvenzverfahren) gelöst worden. Ich hab's oben korrigiert.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Barnabas Bombesi » Di 24. Apr 2018, 12:17

Wer Vereinsmitglied war zu diesem Zeitpunkt kann sich natürlich an die permanenten Aufforderungen seitens des Aufsichtsrats erinnern.
Wenn jemand aber nicht mitmachen will oder abblockt, wie damals geschehen, ist es schwer als Verein sofort Konsequenzen zu ziehen.
Da wurde lange “gelitten“ als Fan und die schreibende Zunft lieferte jeden Tag, nach dem Gusto ---Chaosclub--- einen neuen Beitrag ab.

Jetzt ist es eine völlig andere Situation. Hier entsteht etwas, täglich kann man die Veränderungen auf dem Gelände sehen. Es ist eine Entwicklung (positiv) erkennbar.
Noch einmal die These, die ich hier schon einmal gebracht habe. Die Wertschätzung von Geld, sollte nicht so hoch hängen, wie viele es hier tun. Wäre Klaus Dietze nicht mit seiner Vision gewesen, hätten wir heute keine Flutlichtspiele.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon 123lok » Di 24. Apr 2018, 12:36

Ohne Visionen und Ideen, steht man auf der stelle. Und ich denke der Großteil der Fans, möchte die Regionalliga nicht als Endstation für unsere Loksche. Ob es nun nächste Saison oder es noch 3 Jahre dauert, ist ja erstmal egal. Aber ein Ziel sollte man sich setzen. Aber da ist genauso der Trainer gefragt, man sollte mit solchen spielen wie gegen HBS, Meusel und co, unter keinen Umständen zufrieden sein. Genau solche Gegner, sind eigentlich die, wo man wenn man um den Aufstieg spielt, die Punkte holen muss. Im Prinzip, müssen rund um den Verein, alle mit ziehen. Vorstand, Sponsoren, Trainerteam, Spieler und wir Fans. Nur so kann aus einer Vision, Realität werden.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon lokman58 » Di 24. Apr 2018, 16:10

Hallo,
nach langer Zeit schreibe ich mal wieder !
Bei der Spendenaktion am Spieltag habe ich jedesmal suchen müssen, wo ich mein Geld los werden kann.
Ich befürchte, das dies auch anderen so geht und wir somit viel Geld liegen lassen, was wir für unseren Kunstrasenplatz benötigen. Mein Vorschlag direkt gegenüber der Eingänge einen Spendenstand aufstellen,
wo mittels eines großen Schildes oder Banners für jeden ersichtlich ist wo er sein Geld los werden kann.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Sandmann » Di 24. Apr 2018, 18:00

Barnabas Bombesi hat geschrieben:Wer Vereinsmitglied war zu diesem Zeitpunkt kann sich natürlich an die permanenten Aufforderungen seitens des Aufsichtsrats erinnern.
Wenn jemand aber nicht mitmachen will oder abblockt, wie damals geschehen, ist es schwer als Verein sofort Konsequenzen zu ziehen.


"Abblockt" ist auch nicht richtig.

Man hatte sich damals von der langjährigen Finanzchefin des Vereins getrennt und danach hatte auch das Präsidium monatelang eigentlich keine Ahnung, wie es finanziell um den Verein stand, zumindest nicht ernsthaft über eine schlichte Einnahme-Ausgabe-Rechnung hinaus.

Die Ersatzkraft für die Buchhaltung hat es nicht gebacken bekommen, es hat auch niemand geholfen oder auch nur ernsthaft nachgefragt. Zuständig für die laufenden Geschäfte war natürlich das Präsidium und nicht der Aufsichtsrat, nur hat das Präsidium eigentlich dem Aufsichtsrat nicht vorenthalten, was es selbst wusste bzw. hatte. Es gab schlichtweg nichts Belastbares.

Das Präsidium um Notzon/Wickfelder hatte wahrscheinlich auch kein Interesse am Verein über die Damen-Abteilung hinaus. Die Damen-BL-Saison hatte den Rest des Vereins kräftigst gemolken und war ganz wesentlich für die damalige Finanzmisere des Gesamtvereins verantwortlich.

Die genannten Herren hatten es ja in der Folge auch recht schnell geschafft, ihren neuen Damen-Verein herunterzuwirtschaften.

Der Aufsichtrat hat damals nach besten Kräften versucht, seinen Aufgaben gerecht zu werden, man hat ihn nur sozusagen am ausgestreckten Arm verhungern lassen.
Der eigentliche Kassensturz wurde dann ja auch erst vom neuen Notpräsidium gemacht.

André
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Di 24. Apr 2018, 18:19

Ich glaube, immer von gestern zu reden, schweift zu weit vom Thema ab und bringt uns, außer an die Fehler zu denken, nicht weiter.

Wichtig ist doch, was kommt.
Die schlimmsten Geiseln der Menschheit sind die Gier und die Dummheit.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Heizer_reloaded » Di 24. Apr 2018, 21:50

André hat geschrieben:
Newcomer hat geschrieben:
Kampfhamster hat geschrieben:Ich kann es nur nochmal wiederholen. Neustrelitz schlagen und dann Insolvenz anmelden und im kommenden Jahr schuldenfrei starten. Solange es doch rechtlich möglich ist, sollte man das nutzen.


Das größte Problem dürften aber nicht die Summe der Verbindlichkeiten (bzw. deren Bedienung) von Verein/GmbH sein, die wohl größtenteils gegenüber Herrn Wernze/ETL bestehen. Der würde sich sicher bedanken, wenn wir Insolvenz anmelden. Vielmehr dürfte die Deckung des laufenden Etats Probleme verursachen. Diese Probleme wird man aber durch eine Insolvenz los.

Diese Probleme wird man in unserem Fall durch eine Insolvenz nicht los bzw. nur bedingt los. Wie will man im Sommer die Insolvenzmasse bedienen?
Ab nem gewissen Punkt wird die Insolvenz mangels Masse abgewiesen. Und dann wird abgewickelt wie zu VfB-Zeiten.
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Das wäre fatal. Dieser Gedanke ist völlig abstrus. Außer man will das Licht wirklich ausknipsen.


Nun, ich weis nicht wie tiefgehend und aktuell Deine Kenntnisse im Insolvenzrecht sind, aber, da hat sich einiges geändert. Während früher sehr viele Firmen abgewickelt und dann liquidiert worden und vor allem der Insolvenzverwalter seine Schäfchen ins Trockene brachte, geht es heute um einen höheren Gläubigerschutz sowie um eine Sanierung der insolventen Fälle, das kann dann schon mal eine Insolvenz in Eigenverwaltung bedeuten, da kommt es auf eine "Insolvenzmasse" weniger an als auf Fortführungsperspektiven. Aber gut, lassen wir das Thema Insolvenz mal am Rande liegen.
Was mich nach wie vor und auch weiterhin wundert ist, das man hier im der nahen Zukunft von der 3. Liga und Profibedingungen spricht, aber nicht mal den laufenden Betrieb und Etat gedeckt bekommt. WIe passt das zusammen?! Oder bin ich hier einer der Wenigen, die das stört bzw. die das merkwürdig finden, während der grosse Rest nur noch an Profifussball in blau gelb denkt, koste es was es wolle?!
mors certa, hora incerta - Der Tod ist gewiss, ungewiss seine Stunde

Aus der Volkstüte: Interview mit einem Oberlehrer:
" Es ist deutlich schwerer, denn die ist von Stimmungen abhängig und kann sich alle paar Jahre ändern. Das haben wir doch erlebt beim VfB und FC Sachsen. Die Geldgeber kamen und gingen, wurden verschlissen, führten sich auf wie Fürsten aus mittelalterlichen Strukturen. Das hat unsere Stadt nicht verdient.- Ich habe ihn gleich am Anfang besucht, denn ich wollte ihn kennenlernen um einschätzen zu können, wie nachhaltig das Engagement ist. Die eindeutige Aussage von Herrn Mateschitz lautete: Ich möchte willkommen sein, möchte nicht erleben, dass man mir Knüppel zwischen die Beine wirft – dann müssen wir das Projekt woanders angehen. Hätte er nicht den Eindruck gewonnen, da ist eine fußballhungrige Stadt, dann wäre es schwer geworden."

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Heizer_reloaded » Di 24. Apr 2018, 21:56

Der Buri hat geschrieben:Dir ist aber schon bewusst, dass der Abschluss unseres letzten Insolvenzverfahrens über 13 Jahre gedauert hat :confuse


Das Insolvenzverfahren des VfB ist sicher auch mit einem normalen Inso Verfahren auch nicht zu vergleichen, allein wenn man das Thema Erbaurecht usw. betrachtet. Aber, nun auch kein sooo langes Verfahren wenn man z.b. die Abwicklung der IG Farben betrachtet.
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Aus der Volkstüte: Interview mit einem Oberlehrer:
" Es ist deutlich schwerer, denn die ist von Stimmungen abhängig und kann sich alle paar Jahre ändern. Das haben wir doch erlebt beim VfB und FC Sachsen. Die Geldgeber kamen und gingen, wurden verschlissen, führten sich auf wie Fürsten aus mittelalterlichen Strukturen. Das hat unsere Stadt nicht verdient.- Ich habe ihn gleich am Anfang besucht, denn ich wollte ihn kennenlernen um einschätzen zu können, wie nachhaltig das Engagement ist. Die eindeutige Aussage von Herrn Mateschitz lautete: Ich möchte willkommen sein, möchte nicht erleben, dass man mir Knüppel zwischen die Beine wirft – dann müssen wir das Projekt woanders angehen. Hätte er nicht den Eindruck gewonnen, da ist eine fußballhungrige Stadt, dann wäre es schwer geworden."

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon André » Di 24. Apr 2018, 22:35

Heizer_reloaded hat geschrieben:Nun, ich weis nicht wie tiefgehend und aktuell Deine Kenntnisse im Insolvenzrecht sind, aber, da hat sich einiges geändert. Während früher sehr viele Firmen abgewickelt und dann liquidiert worden und vor allem der Insolvenzverwalter seine Schäfchen ins Trockene brachte, geht es heute um einen höheren Gläubigerschutz sowie um eine Sanierung der insolventen Fälle, das kann dann schon mal eine Insolvenz in Eigenverwaltung bedeuten, da kommt es auf eine "Insolvenzmasse" weniger an als auf Fortführungsperspektiven.

Da muss ich zugeben, meine Erfahrungen sind größtenteils älter. Da hat der Insolvenzverwalter geschaut, was es zu holen gibt, hat sich den größten Teil genommen und den Rest dann abgewickelt oder den Gläubigern angeboten.
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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon siebziger » Mi 25. Apr 2018, 18:00

Zum Mitgliederabend hat Herr Ziegenbalg wichtigere Termine ,so baut man Vertrauen auf.
Zwei Termine zweimal gecancelt...nicht der Mitgliederabend sondern die Anwesenheit des neuen Heilsbringers.
Irgendwie habe ich das blöde Gefühl die Strategie des Profitums basiert nur auf Kredit was auch das zögern der Führung erklären würde.
Vielleicht hat Herr Ziegenbalg mit bekommen das dieser "einfache" Weg aus unserer Lage nicht gegangen wird und hat nun wichtigeres zu tun.

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Re: Wolf-Rüdiger Ziegenbalg ist Manager beim 1. FC Lok

Beitragvon Heimatstadt_Leipzig » Mi 25. Apr 2018, 18:11

Oder trifft sich mit den "Schweizer Investoren"
Wir werden es morgen sehen.

Schönen Abend noch
:lokfahne


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