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Wohin gehts 1.FC LOK?

Baumaßnahmen, Versammlungen, Fanszene, Personalkarussell
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Quelle
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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Quelle » Fr 3. Nov 2017, 13:59

Merbu hat geschrieben:Was hat das aber mit dem davon schleichen der Spieler, bis auf besagte Ausnahme Djamal, zu tun

Djamal Ziane hat seit Wochen gesundheitliche Probleme, stellt sich aber immer wieder der Mannschaft zur Verfügung, weil es auf Grund der vielen Verletzten in der Offensive (Pommer, Pfeffer, Gottschick) halt an Alternativen fehlt.

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siebziger
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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon siebziger » Fr 3. Nov 2017, 14:20

@ Merbu dir ist schon klar das @Gotano nur so trieft vor Ironie nein eher Sarkasmus

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon LOKland » Fr 3. Nov 2017, 14:21

Klasse !!!
Alle Jahre wieder, im klassischen Monat November offenbaren die Lokfans ihre Depressionen. "ein sehr tristes Bild ohne Aussagekraft, ohne Entwicklung und Charme...."
Bei einigen klappern wieder angesichts des Drucks die Nerven und fragen verwundert, wenn ein Spieler ein Dorfverein vorzieht. Wie kann das nur sein.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon gustav » Fr 3. Nov 2017, 14:49

Wer offensichtlich große Mühe hat, das lang ersehnte Aufeinandertreffen beider städtischer Clubs - Leipzigs größte Sportveranstaltung - auszuverkaufen, hat ein Problem. Das meine ich zunächst völlig wertungsfrei. Gern lasse ich mich in Sachen Zuschauerresonanz eines Besseren belehren. Aber die Befürchtung, beim Derby mit 6911 Leutchen dazustehen, lässt mich nicht los.
Grundsätzlich genießt die "neue" Vereinsführung bei mir ein hohes Ansehen. Ich respektiere die vielen Aktivitäten, mit außerordentlich geringen Mitteln ein Optimum anzustoßen und herauszuholen. In einer Stadt wie Leipzig mit zahlreichen, auch einflußreichen Gegnern ganz sicher nicht einfach. Auch sind Entwicklungen auf bestimmten Feldern nicht zu übersehen.

Dennoch sollte man eingeschlagene Wege immer wieder auf ihren Nutzen abchecken. Die (konstruktive) Kritik seitens der Fans annehmen und nicht als Gemecker abtun. Ich persönlich halte den Focus auf Preisanhebungen in jeder Hinsicht für absolut kontraproduktiv. Dieser Bogen ist bereits überspannt.
Vielmehr sollte alles getan werden, dass sich die Entwicklung der Besucherzahlen aus einer gewissen Stagnation löst. Viel zu lange hat man sich - wie ich finde - ein wenig selbst beweihräuchert (und damit getäuscht), weil die Chemikanten als unser städtischer Kontrahent weniger hatten.
Dass sich beide auf langanhaltend niedrigem Niveau beweg(t)en, wurde außer Betracht gelassen.
Damit ich richtig verstanden werde. Ich erwarte keine Luftschlösser. Wenn aber bei einem gewissen Rasenball Tausende zu einem Testspiel in der Vorsaison erwartet werden, warum sollten sich dann Leipzigs Fußballclubs mit einem Bruchteil der Besucher beim wichtigsten Punktspiel der Saison zufriedengeben? Das erschließt sich mir nicht.

Neue Besucher könnte man perspektivisch etwa mit einem tollen, stimmungsgeladenen Fußballfest beim Derby animieren, demnächst wiederzukommen.
Dazu müsste jedoch alles getan werden, dass diejenigen erst mal kommen. Die Kombiticket-Theorie generiert möglicherweise ein wenig zusätzliches Geld, lässt aber o.g. Zielstellung ins Leere laufen.

Ich habe das Pokalspiel gegen Bautzen nicht live gesehen. Angesichts der vielfältigen, dramatischen Schilderungen kann ich die Forderung mancher ausdrücklich unterstützen, dass sich der Trainer (u. ggf. der Käptn) hierzu bei Gelegenheit äußern. Ein etwas mehr an Transparenz und Offenheit kann nie schaden.
Junge, leicht überdehnt wirkende Frauen auf mindestens 3 Nummern zu großen Eisenrennrädern sind inzwischen auch jenseits der Stadtbezirke Schleußig und Plagwitz auszumachen.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Gotano » Mi 11. Apr 2018, 17:00

So...angesichts des Interviews von HS letzte Woche im MDR und der damit angekündigten professionellen Ausrichtung des 1.FC LOK ab der neuen Saison, dachte ich mir, können wir das Thema mal wieder hochholen, denn scheinbar steht nun der Klub an einem Scheideweg. In 9 Tagen soll der AR den Daumen heben oder senken, da darf man gespannt sein, wie das Ergebnis ausfällt. Wenn wir die spärlichen Fakten der letzten Monate zusammenfassen, dann bleiben da ca. 700k € Verbindlichkeiten, welche zur MV präsentiert worden, dann bleibt das schleppende Crowdfounding für den KuRa, der auf die lange Bank geschobene Familienblock. Dies alles macht mir nicht den Eindruck, als könne man ab sofort oder auch erst in einem halben Jahr, das Geld mit der Gießkanne verteilen oder man hat ein großes Ass im Ärmel und präsentiert einen potenten Geldgeber, welcher das ganze Vorhaben finanziert. Ich habe da so meine Bedenken.

Klar lockt die Aussicht auf Liga 3, vielleicht, wenn wir ein bisschen Glück haben, über den Zeitraum von 34 Spielen...aber auf der anderen Seite sollten uns die Beispiele der jüngeren oder älteren Vergangenheit Warnung sein.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon 123lok » Do 12. Apr 2018, 06:27

Na du glaubst doch nicht im ernst das z.b. Herr Wernze seine Zahlung ausweitet und den weg des Profitum mit geht und unterstützt wenn kein Plan dahinter steckt. Du darfst nicht vergessen, Sponsoren wollen auch nicht ihr Geld zum Fenster raus werfen. Ich Frage mich natürlich auch wie das alles möglich sein kann aber ich denke, man wird noch das ein oder andere erfahren.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Kalle » Do 12. Apr 2018, 11:06

Eine meiner kleinen Hoffnungen ist auch das freundschaftliche Wiedersehen von Heiko mit Herrn Hellmich aus Duisburg.

(http://www.hellmich-gruppe.de/leistunge ... aettenbau/)

Vielleicht ging es da ja, neben eventuellem Stadionbau, auch um Sponsorenhilfe aus alter Freundschaft.
Oder hat man sich auf das gemeinsame Lachen beschränkt?

(http://www.lok-leipzig.com/verein/news/ ... -im-bruno/)

Die Spannung bleibt also erhalten und nach dem gestrigen "Gänsehautabend" in Halle eine hoffentlich nicht unbegründete Vorfreude auf das was mit LOK alles möglich wäre.
:lokfahne

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Newcomer » Fr 18. Mai 2018, 14:40

Da die Diskussion in verschiedenen Themensträngen gerade aufkommt, mal eine Idee.

Vor zwei Jahren wurde meiner Erinnerung nach die "Vision 2020" recht ausführlich in verschiedenen Facetten (Infrastruktur, 1. Mannschaft, Nachwuchs, ...) auf der MV vorgestellt. Wirklich abgestimmt wurde über die "Vision", meines Erachtens aber nie wirklich. Vielleicht wäre es ja eine Überlegung, von Vereinsseite strategische Szenarien aufzuzeigen und auf einem Mitgliederabend und/oder zur nächsten MV mal vorzustellen bzw. zu diskutieren?

Vorschläge mal ganz grob aus der Hüfte geschossen, die man sicher schärfen müsste:

Szenario 1 - RL mit Profitum (Status quo): Wie sieht die wirtschaftliche Tragfähigkeit aus? Wie viele Jahre ist dieser Zustand wirtschaftlich gesund realisierbar?

Szenario 2 - Aufstieg in Liga 3 und dortiger Klassenerhalt (momentane Vision): Welche Voraussetzungen sind zu schaffen? Welcher Etat würde für einen "sicheren" Klassenerhalt benötigt? Wie könnte dieser ungefähr gestemmt werden (inkl. Annahmen zu Zuschauerzahlen, Ticketpreisen und weiterer wesentlicher Treiber)? Wäre dies nachhaltig und finanziell gesund realistisch?

Szenario 3 - Rückkehr zum Halbprofitum/Amateuren in der RL: Ist dies nachhaltig wirtschaftlich gesund (und unter welchen Prämissen) realisierbar? Zuletzt wirkte es eher nicht so.

Szenario 4 - "Durchmarsch" in Liga 2: Darlegung analog Szenario 2

Das ganze sollte grob umreißen, auf was sich die Anhänger einzustellen hätten bzw. wie realistisch/unrealistisch verschiedene Szenarien sind. Gäbe es bspw. überhaupt Annahmen, unter denen ein Verbleib in Liga 3 dauerhaft wirtschaftlich möglich wäre. Vollprofitum in Liga 4 ohne das Ziel aufzusteigen, dürfte auf Dauer auf der anderen Seite auch nicht wirklich machbar sein.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Eigil » Sa 19. Mai 2018, 01:53

Die eine oder andere Überlegung ist sicher schon durch die Köpfe der Verantwortlichen gegangen und es gibt vermutlich ein gewisses Endresultat dieser Betrachtungen. Das wäre schon interessant als Thema eines Mitgliederabends. Nur kommen wir bzw. die Verantwortlichen sehr schnell in den Bereich der ungelegten Eier. Es würden unter Umständen Erwartungen geweckt, die durch geänderte Voraussetzungen nicht erfüllbar sind. Als Verantwortlicher würde ich die Finger von so etwas lassen. Das kostet jede Menge Zeit und bringt am Ende gar nix.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Newcomer » So 20. Mai 2018, 21:16

Eigil hat geschrieben:Die eine oder andere Überlegung ist sicher schon durch die Köpfe der Verantwortlichen gegangen und es gibt vermutlich ein gewisses Endresultat dieser Betrachtungen. Das wäre schon interessant als Thema eines Mitgliederabends. Nur kommen wir bzw. die Verantwortlichen sehr schnell in den Bereich der ungelegten Eier. Es würden unter Umständen Erwartungen geweckt, die durch geänderte Voraussetzungen nicht erfüllbar sind. Als Verantwortlicher würde ich die Finger von so etwas lassen. Das kostet jede Menge Zeit und bringt am Ende gar nix.


Meines Erachtens ist genau das Gegenteil der Fall. Ich muss mir doch vorher überlegen, ob 3. Liga überhaupt nachhaltig realistisch ist. Bzw. welche Voraussetzungen (auch finanzielle) es benötigt. Oder kann man ggf. erst ab Liga 2 dauerhaft überleben? Dann brauche ich entweder einen groben Plan um gleich "durchzumarschieren" oder ich kann mir den Aufstieg in Liga 3 auch sparen. Aber ist RL auf Dauer eine passable Lösung? Ich finde nicht, dass eine offene und ehrliche Auseinandersetzung damit im Verein gar nichts bringt.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon KevLE » Mi 23. Mai 2018, 16:51

Weis eigentlich jemand was nun mit dem Meisterstern für's Lok-Trikot ist? Lok wollte doch mit dem VFB fusionieren und die Erfolge so übernehmen. Davon hat man in letzter Zeit nie mehr was gehört. :confuse
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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Sandmann » Mi 23. Mai 2018, 17:34

Die Fusion soll noch 2018 erfolgen, so wurde es zum letzten Mitgliederabend gesagt. Ich glaube, mich an das Wort "November" erinnern zu können.
Erst danach wird der Stern eine relevante Fragestellung.

@ Newcomer

Du hast Variante 5) nicht genannt: Insolvenz und Fußball in den Niederungen der Amateurligen.

Das nicht nur der Vollständigkeit halber. Wer Muse hat, kann ja mal nach Texten zu den Plänen/Zielstellungen des FC Sachsen aus den Jahren 2004/2005 suchen ...
Zuletzt geändert von Sandmann am Mi 23. Mai 2018, 20:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Der Buri » Mi 23. Mai 2018, 18:53

Sandmann hat geschrieben:[...]@ Newcomer

Du hast Variante 5) nicht genannt: Insolvenz und Fußball in den Niederungen der Amateurligen.

Das nicht nur der Vollständigkeit halber. Wer Muße hat, kann ja mal nach Texten zu den Plänen/Zielstellungen des FC Sachsen aus den Jahren 2004/2005 suchen ...


Aber mal ehrlich - entweder wir verwenden alle verfügbaren Mittel (aufgemerkt: verfügbar!) auf den Aufstieg 18/19 - ohne den Nachwuchs zu vergessen, natürlich - oder wir lassen es ganz bleiben. Bei den bisherigen Zugängen ist eine Saison nach dem Motto "mir guggen ma" meines Erachtens ausgeschlossen! Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass ich höherklassigen Fußball bei LOK nicht unbedingt bräuchte - meinetwegen können wir bis ans Ende meiner Tage Stadtliga spielen - überhaupt kein Problem. Aber wenn die Pläne für den Profifussball anscheinend aktiviert wurden, sollte man das auch 100%ig durchziehen, denn halbgare Sachen haben noch nie zum Erfolg geführt. ELOHGAH :smoke

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon loco » Mi 23. Mai 2018, 19:06

User Sandmann erwähnt genau die Variante, welche zwar jetzt keiner hören will (warum auch, LOK hat ja ETL), mir aber bei den ganzen aktuellen Pressemitteilungen nicht aus den Kopf geht. Mag sein, dass ich, der sowohl die VfB-Zeiten, als auch die LOK-Zeiten von Anfang an hautnah miterlebt habe, prinzipiell bei Großsponsoren außerhalb der LOK-Gemeinde bzgl. Kontinuität und Vereinsliebe etwas skeptisch bin, aber hier wird jetzt im sportlichen Männerbereich richtig investiert wohlwissend, dass man 1. den Aufstieg nicht erzwingen kann und 2. der Verein vor einem Scherbenhaufen stehen würde, sollte Herr Wernze mal keinen Bock auf LOK mehr haben. Es ist klar, dass unser bisheriges Sponsorenaufkommen, außer ETL, maximal die RL finanzieren könnte, vorausgesetzt es gäbe keine relevanten Schulden.
Im Klartext hieße das, dass der Verein dann handlungsunfähig wäre.
Im Gegensatz zu anderen Städten sind wir nicht mehr Platzhirsch was bedeutet, dass sich auch in Zukunft die Suche nach zuverlässigen Großsponsoren, die mittel- oder langfristig in den Verein investieren, als Mammutaufgabe gestalten wird. Dies sind sich, so hoffe ich, die Vereinsverantwortlichen wohl bewusst.
Für die sportliche Leitung ist es natürlich nachvollziehbar und all zu verständlich, nach Höherem zu streben und wer als Lokfan würde sich nicht dabei freuen. Nur kenne ich kein Beispiel, wo nicht ortsansässige Sponsoren dauerhaft den Verein unterstützt hätten, ausgenommen 1./2. BL aufgrund der öffentlichen Wahrnehmung.
Von der vorhandenen Infrastruktur will ich gar nicht erst anfangen, zu schreiben, dieser Punkt ist hinlänglich bekannt.
Ich drücke alle Daumen, dass die VfB-Geschichte sich nicht wiederholt und den Vereinsbossen, dass sie strategisch ein gutes Händchen haben, zum Wohle des Vereins.

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Sandmann
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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Sandmann » Mi 23. Mai 2018, 20:58

@ Buri

Die Wahrscheinlichkeit, dass Variante 5) kann passieren kann, ist auf jeden Fall wesentlich größer als die, dass bspw. ein AKW hochgeht. Und selbst die ist größer als 0, wie wir seit Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima wissen.
Variante 5) ist aus meiner Sicht auch wahrscheinlicher als Variante 4)

Das Thema heißt "Wohin gehts 1.FC LOK?"

Da sollte man dann schon alles im Blick haben, was passieren kann.
Blendet man die Risiken des eigenen Tuns aus, ist man schneller auf einer Amokfahrt, als man denkt.

Außerdem sind die Zeiten, in denen "nicht sein kann, was nicht sein darf", vorbei.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Der Buri » Mi 23. Mai 2018, 21:33

Selbstverständlich geht man ins Risiko, wenn man Newis Szenario 2 oder 4 versucht umzusetzen. Das war ja die ursprüngliche Intention, wenn ich das richtig verstanden habe - geht man ins Risiko oder eben nicht? Mit den Verpflichtungen der Spieler Steinborn und Adler setzt der Verein einen klaren Akkzent. Also entweder hat man finanziell noch ein Ass im Ärmel, oder die ganze Show endet unrühmlich für die Verantwortlichen. Die rein sportlichen/personellen Fakten deuten (wie an anderer Stelle bereits ausgeführt) darauf hin, dass man 19/20 gerne Dritte Liga spielen würde - ohne Risiko wäre dies allerdings weder jetzt noch in zehn Jahren möglich :zwinker


P.S.: Und ich schreibe es auch an dieser Stelle NOCHMALS - ohne die Vorgaben des DFB wenigstens zu 90% erfüllt zu haben, wäre diese Aufstiegsambition auch aus meiner Sicht völlig unsinnig :prost

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Eigil » Mi 23. Mai 2018, 21:42

Deiner Meinung nach gehen wir also gerade ein Risiko ein. Welche Art Risiko ist denn gemeint?

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Gerechtigkeitsliga » Mi 23. Mai 2018, 21:44

Der Buri hat geschrieben: Aber mal ehrlich - entweder wir verwenden alle verfügbaren Mittel (aufgemerkt: verfügbar!) auf den Aufstieg 18/19 - ohne den Nachwuchs zu vergessen, natürlich - oder wir lassen es ganz bleiben. Bei den bisherigen Zugängen ist eine Saison nach dem Motto "mir guggen ma" meines Erachtens ausgeschlossen! Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass ich höherklassigen Fußball bei LOK nicht unbedingt bräuchte - meinetwegen können wir bis ans Ende meiner Tage Stadtliga spielen - überhaupt kein Problem. Aber wenn die Pläne für den Profifussball anscheinend aktiviert wurden, sollte man das auch 100%ig durchziehen, denn halbgare Sachen haben noch nie zum Erfolg geführt. ELOHGAH :smoke

Das ist doch ein wichtiger Aspekt. Grundsätzlich hätte ich überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn der 1. FC Lok bis ans Ende aller Tage in der Regionalliga wursteln, Grün-Weiß immer 3-0 nie­der­ma­chen und im Übrigen eine rustikale und ehrliche Haltung einnehmen und sein Wohnzimmer gemächlich aufhübschen würde, wenn jede andere, forschere Strategie ein nicht unerhebliches Risiko birgt, dass die Sportstättenbeleuchtung im BPS in nicht allzu ferner Zukunft dann endgültig verlöscht. Und ich würde vermuten, dass es den meisten Lokfans ähnlich geht, denn wer in erster Linie an der Schönheit des Spiels und am Erfolg interessiert war, dürfte schon lange woanders sein (oder ist pathologisch re­ni­tent, dann macht er den Kram auch noch eine Weile mit). Und die Bedenken und offenen Fragen sind ja mit Händen zu greifen. Mit anderen Worten: Hier wollen doch wahrscheinlich nur wenige den Erfolg um jeden Preis und eine Vereinsführung, die in die Vollen gehen will, müsste mit Blick auf unsere Vorgeschichte, die berechtigten Einwände und die jüngsten Einschläge in der Nachbarschaft die Weichenstellung sehr sorgfältig begründen und letztlich auch von den Mitgliedern absegnen lassen. Nach allem, was ich derzeit weiß, wäre meine Stimme dafür nicht zu haben. Da werfe ich lieber weiter mit der labb­rigen Bratwurst nach den dicken Torhütern von irgendwelchen Dorfvereinen. Letztlich sehe ich das wie die Mitbürger beim BFC.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon JessenerLokist » Mi 23. Mai 2018, 22:16

Zur Klarstellung... sind die 2mio Etat p.a.?

Ich finde:

Wenn man einen Sponsor hat der für die kommenden 2 Saisons je 2 Mio klar macht... dann nutze ich diese Chance. Sagt der nach 2 Jahren das er nicht das erfüllt sieht was er fordert dann werden kleinere Brötchen gebacken.
Das tut niemandem weh.

Man sollte nur nicht den Fehler machen und p.a. 4mio ausgeben... aber ich denke so helle wird auch der Vorstand/Das Präsidium sein.

Also probieren wir es ... No risk no tun... (darauf werd ich jetzt wieder festgenagelt)

Oder habt ihr eure Frauen/Männer kennengelernt weil ihr nen Teebeutel gut am Löffel leerdrücken könnt? Man muss den Arsch in der Hose haben und etwas riskieren... auch wenn man damals mal ein toller Hecht war..

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Eigil » Mi 23. Mai 2018, 22:21

Laut Führung sind es keine 2 Mio. im Jahr. Macht aber nüscht, solange es nicht Schuldenfinanziert ist und es sich um Sponsorengeld handelt, Feuer frei.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Newcomer » Mi 23. Mai 2018, 22:27

Sandmann hat geschrieben:@ Newcomer

Du hast Variante 5) nicht genannt: Insolvenz und Fußball in den Niederungen der Amateurligen.

Das nicht nur der Vollständigkeit halber. Wer Muse hat, kann ja mal nach Texten zu den Plänen/Zielstellungen des FC Sachsen aus den Jahren 2004/2005 suchen ...


Sandmann, ich meinte mit strategischen Szenarien, Wege/Ziele die man einschlagen/anstreben könnte. Insolvenz und Neuanfang droht zwar möglicherweise. Es ist doch aber keine anzustrebende Option.

Worum es mir letztlich geht, sind grobe "Business Cases". Ist die "Vision 2020" mit dem Aufstieg in die 3. Liga überhaupt dauerhaft finanzierbar? Welchen Zuschauerschnitt bräuchte man (neben potenten Sponsoren) und welche Ticketpreise würden angesetzt. Klar schreit die Masse "hurra" wenn es Richtung 3. Liga gehen sollte. Aber sind sich alle der Konsequenzen bewusst? Wie viel müsste grob in die Infrastruktur investiert werden, um die höheren Anforderungen zu genügen. Wäre "wir bleiben semi-professionell in der RL" überhaupt ein möglicher Weg, oder ist dies auch nicht finanzierbar (die letzen Jahresabschlüsse lassen daran zweifeln)? Das sind Fragen, von denen ich hoffe, dass sie in den Gremien ausführlich diskutiert werden/wurden. Eine stärkere Beteiligung der Mitglieder würde ich mir wünschen. Ich denke du verstehst, was ich meine.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Quelle » Mi 23. Mai 2018, 22:45

Newcomer hat geschrieben:Eine stärkere Beteiligung der Mitglieder würde ich mir wünschen.

Am 26.04.2018 gab es einen Mitgliederabend, wo Thomas Löwe und Olaf Winkler ausführlich auf die verschiedensten Fragen (auch zur Vision 2020) eingingen.
Am 11.05.2018 wurden die Mitglieder in jedem Detail zu den Vorkommnissen bei der B1-Jugend informiert.

Mir ist kein anderer Verein bekannt, wo Mitglieder und Vereinsgremien in einem so intensiven Dialog stehen.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Newcomer » Mi 23. Mai 2018, 22:56

Quelle hat geschrieben:
Newcomer hat geschrieben:Eine stärkere Beteiligung der Mitglieder würde ich mir wünschen.

Am 26.04.2018 gab es einen Mitgliederabend, wo Thomas Löwe und Olaf Winkler ausführlich auf die verschiedensten Fragen (auch zur Vision 2020) eingingen.
Am 11.05.2018 wurden die Mitglieder in jedem Detail zu den Vorkommnissen bei der B1-Jugend informiert.

Mir ist kein anderer Verein bekannt, wo Mitglieder und Vereinsgremien in einem so intensiven Dialog stehen.


Sehr gute Formate der Mitgliederbeteiligung, die ich ausdrücklich loben möchte. Was spricht aus deiner Sicht gegen eine Befassung mit den von mir angeregten strategischen Szenarien in so einer Veranstaltung?

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Quelle » Mi 23. Mai 2018, 23:03

Welche Themen und Fragen da konkret besprochen werden, liegt auch an den Mitgliedern selbst.
Jeder hat da die Chance, seine persönlichen Fragen zu stellen.

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Re: Wohin gehts 1.FC LOK?

Beitragvon Sandmann » Mi 23. Mai 2018, 23:07

Man kann viele Festplatte oder viel Papier mit Strategien, Visionen u.ä. füllen; wenn man sich Mühe gibt (oder Profis engagiert), sogar mit sehr schönen Worten.

Ich sehe es konkret und nüchtern.
Der Haupsponsor hat sein Engagement erhöht, um bzw. auf wieviel, wissen nur die Gremienmitglieder. Normale Veriensmitglieder bzw. Fans wissen es jedenfalls nicht.

Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass der Hauptsponsor allein für das Budget gerade steht. Ich gehe auch nicht von einer automatischen Ausfallbürgschaft o.ä. aus, wenn es gegen Saisonende knapp werden sollte.
Kein Verein geht mit einem zu 100 % gedeckten Etat in eine neue Saison, hat also am 01.07. das für die Saison benötigte Geld komplett auf der Kasse liegen. Die geplanten Zuschauereinnahmen müssen erst mal kommen, die vorhanden Sponsorenverträge müssen auch durch die vertraglich vereinbarten Zahlungen eingehalten werden, Mitgliedsbeiträge müssen auch fließen, außerdem gewinnt man normalerweise auch im Laufe der Saison neue Sponsoren dazu.

Die schlichte Frage ist, wie groß das Loch zu Saisonbeginn noch ist und wie wahrscheinlich es ist, dass man es bis zum Saisonende schließt, egal wie. Das ist für die wirtschaftliche Existenz des Vereins die zentrale Frage, aber auch für die sportliche. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich bei verspäteten oder ganz ausbleibenden Gehaltszahlungen bei Berufsfußballern plötzlich Formkrisen gehäuft haben ...

Eine verstärkte Mitgliederbeteiligung hätte am Ende auch nur Sinn, wenn alle die Zahlen kennen würden und, wichtig: auch etwas mit ihnen anfangen könnten, auf Basis der dafür notwendigen betriebswirtschaftlichen, steuerrechtlichen und sonstigen finanztechnischen Kenntnisse.

Die hat nun mal nicht jeder, deshalb wird es eine noch weiter vertiefte Beteiligung der Mitglieder nicht geben. Planzahlen werden von Lok (richtigerweise) nicht öffentlich komuniziert, daher muss man aufpassen, dass man keine Formate schafft, die eher der Verdunklung als der Erhellung dienen. Am Ende läuft es auf Vertrauen oder auch auf Glauben hinaus. Mir persönlich ist das zu wenig.


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