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Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Baumaßnahmen, Versammlungen, Fanszene, Personalkarussell
Jünter
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Jünter » Sa 27. Jan 2018, 21:54

Ich mach dann mal los, HEUREKA 66 % !!!

Zahlt so viel wie ihr wollt, nächste Saison noch mal 2 Euro mehr. Und dann gibts wieder eine MV auf der es erneut durchgewunken wird.

Kann man sich nur noch an den Kopf greifen.

An dieser Stelle Tschüssi und auf Wiedersehen.

Kampfhamster
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Kampfhamster » Sa 27. Jan 2018, 22:03

Jünter hat geschrieben:Ich mach dann mal los, HEUREKA 66 % !!!

Zahlt so viel wie ihr wollt, nächste Saison noch mal 2 Euro mehr. Und dann gibts wieder eine MV auf der es erneut durchgewunken wird.

Kann man sich nur noch an den Kopf greifen.

An dieser Stelle Tschüssi und auf Wiedersehen.



Tschüß! Aber bitte nicht wiederkommen, wenn es denn mal läuft! :zwinker

Jünter
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Jünter » Sa 27. Jan 2018, 22:14

Keine Angst, ich komme nicht wieder.

loco
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon loco » So 28. Jan 2018, 09:14

Beitragserhöhungen rufen zwar immer und überall nicht Jubelstürme hervor, aber sie scheinen nun einmal notwendig für die Finanzierung des Vereins zu sein, zumal die neuen Beiträge auch im Schnitt von Beiträgen anderer, vergleichbarer Vereine (ich habe da mal bei Babelsberg, Cottbus, Jena reingeschaut) liegen.
Zu der, eher peinlichen Schlussfolgerung des "LOK-Anhängers" Jünter, hat Kampfhamster bereits alles geschrieben.

MiB
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon MiB » So 28. Jan 2018, 12:26

Das erste was mich wundert ist, dass nach dieser MV hier kaum eine Diskussion über die finanzielle Situation des Vereins stattfindet. Das könnte z.B. daran liegen, dass in diesem Forum alle Kritiker gerne als "Meckerer" diskreditiert und damit Mundtod gemacht wurden.
Alleine die erhöhten Mitgliedsbeiträge werden das Minus der GmbH nicht ausgleichen. Und die 335.000 waren für 16/17. Die Mannschaft ist 17/18 ja nicht günstiger geworden. Da kann man sich ausrechnen, welche Zahl zur nächsten MV verkündet wird. Und der Kunstrasen will ja auch noch bezahlt werden.

Traurig finde ich eigentlich, dass man sich ohne einen Mäzen oder einen Großsponsor, nicht mal mehr die Regionalliga leisten kann. Und wir sind ja nicht irgendein pillepalle Verein. 55.000 Zuschauer in 16/17 + Catering und 2600 Mitglieder!!! Da kommt ne knappe Million pro Saison zusammen! Selbst ohne Sponsoren. Und trotzdem reicht es nicht. Selbst wenn ETL angeblich 60% des Etats der 1. Mannschaft bezahlt.
Mir fehlt da auch wirklich die Transparenz und ehrlich gesagt auch der genaue Durchblick. 335.000 negativer Cashflow/ 30.000 plus gemacht/ 700.000 Verbindlichkeiten!?
Ich weiß, das eine ist der Verein und das andere die GmbH, aber genau solche Konstellationen fördern ja noch die Intransparenz. Und schwuppdiwupp ist die Insolvenz da und keiner will es vorher gesehen haben.

Ich mache mir ehrlich gesagt, bei unserem momentanen Weg, sehr große Sorgen. 3.Liga? Neues Stadion? Wir schaffen es ja nicht mal, unsere momentane Situation ehrlich und transparent zu bezahlen. :warnung

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Europapokalfinalist » So 28. Jan 2018, 13:38

Die Beitragserhöhung, gerade bei den Bambinis, ist schon heftig. Warum hat man nicht bei der 1. Mannschaft die Beiträge erhöht? Die bekommen doch eh schon ein Haufen Zuwendungen bzw. Kohle von der man monatlich gut über die Runden kommt. Die haben doch doch auch das Pokalaus zu verantworten. Wieder eine sehr einseitige Belastung. Derzeit zahlen die Fans anscheinend alles. Crowdfunding, höhere Mitgliedbeiträge, höhere Eintrittspreise. Der Verein verlässt sich zu sehr auf eine Einnahmezielgruppe. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht. So agiert für mich jemand, der nicht anders kann.
Um den neuen Mitgliedsbeitrag reinzubekommen müsste man für 960€ Fanartikel einkaufen.
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon ruebezahl » So 28. Jan 2018, 14:25

MiB hat geschrieben:
Traurig finde ich eigentlich, dass man sich ohne einen Mäzen oder einen Großsponsor, nicht mal mehr die Regionalliga leisten kann. Und wir sind ja nicht irgendein pillepalle Verein. 55.000 Zuschauer in 16/17 + Catering und 2600 Mitglieder!!! Da kommt ne knappe Million pro Saison zusammen! Selbst ohne Sponsoren. Und trotzdem reicht es nicht. Selbst wenn ETL angeblich 60% des Etats der 1. Mannschaft bezahlt.
:warnung


Kannst Du mir die knappe Mille mal vorrechnen , in Zahlen ? , im Zweifel per KN

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon JessenerLokist » So 28. Jan 2018, 14:33

Ich verstehe nicht ganz wieso die Betragserhöhung auf solches Unverständnis trifft.
Wir reden von Beiträgen zwischen 15€ und 20€ mtl. :confuse

Vielleicht war dieser Schritt notwendig weil in den letzten Jahren einfach keine Anpassung erfolgte?
Die Zeiten mit einem Beitrag von 5€ im Monat sind nunmal eindeutig vorbei.
Wir sollten nicht an altem festhalten nur weil es eben schon lange so ist und sich dementsprechend komfortabel darstellt...
Und solange im Jugend- und Freizeitbereich Fußballschuhe getragen werden, deren Preis einen kompletten Jahresbeitrag frisst denke ich das wir auf ganz hohem Niveau jammern.

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon ruebezahl » So 28. Jan 2018, 14:36

ich habe es mal hochgerechnet, wobei natürlich die Einnahmen von Spieltag zu Spieltag unterschiedlich sind.
rein die Brutto- Einnahmen sind sicher nicht falsch , aber es braucht Wareneinsatz ( Catering ) und Spieltagspersonal,
beim Catering & Ticketing müßtest Du bitte noch die Mehrwersteuer abziehen , beim Ticketing die Verbandsabgaben sowie Security und ordner
( zusammen ca. 60 % Abzüge von der Ticketingeinnahme )
und schhwupps, wird aus der Mille Bruttoeinnahme nur noch eine Nettoeinnahme von vielleicht 2/3 , höchstens .... , eher weniger

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon MiB » So 28. Jan 2018, 15:17

ruebezahl hat geschrieben:ich habe es mal hochgerechnet, wobei natürlich die Einnahmen von Spieltag zu Spieltag unterschiedlich sind.
rein die Brutto- Einnahmen sind sicher nicht falsch , aber es braucht Wareneinsatz ( Catering ) und Spieltagspersonal,
beim Catering & Ticketing müßtest Du bitte noch die Mehrwersteuer abziehen , beim Ticketing die Verbandsabgaben sowie Security und ordner
( zusammen ca. 60 % Abzüge von der Ticketingeinnahme )
und schhwupps, wird aus der Mille Bruttoeinnahme nur noch eine Nettoeinnahme von vielleicht 2/3 , höchstens .... , eher weniger


Wie gesagt, meine Zahlen sind natürlich nur Schätzungen und sollte lediglich die Situation zu den anderen Regionalligisten vergleichen.
Genauere Zahlen hab ich leider nicht und wurden auch nicht bei der MV so detailliert erläutert, dass ich es verstehen konnte. Kann natürlich auch an mir liegen.
Welche Einnahmen/Ausgaben werden der GmbH zugeordnet, welche dem Verein? Wem werden die Festkosten, die sowohl der Nachwuchs, als auch die 1.Mannschaft verursachen, zugerechnet? Wie viel buttert ETL dazu und wie viel davon sind Darlehen? Die Summe die der Aufsichtsrat und Vorstand privat zum Ausgleichen der Verluste getragen haben: sind das Geschenke oder Darlehen? Wer haftet für die Verbindlichkeiten, die GmbH oder der Verein? Ist der Aufsichtsrat, wegen seiner intensiven Involviertheit ins Geschäft, überhaupt in der Lage, eine konsequente Kontrollfunktion auszuführen?

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Sandmann » So 28. Jan 2018, 16:51

MiB hat geschrieben:Ich mache mir ehrlich gesagt, bei unserem momentanen Weg, sehr große Sorgen. 3.Liga? Neues Stadion? Wir schaffen es ja nicht mal, unsere momentane Situation ehrlich und transparent zu bezahlen. :warnung


Das ist die Realität. Wir sollten erst mal wirtschaftlich stabil, d.h. mit einer schwarzen Null für den laufenden Betrieb, die RL hinbekommen, anstatt uns mit Luftschlössern zu beschäftigen.

Die Beitragserhöhung dürfte für die meisten Eltern zwar vielleicht nicht schön, aber machbar sein. Es geht am Schluss um ein Bier pro Monat, es stehen genug große Autos auf dem Parkplatz rum usw. Zur allgemeinen Verelendung sollte die Bieitragserhöhung nicht führen. Ich denke, dass man für mögliche einzelne Härtefälle auch Lösungen finden wird. Man sollte die Beitragshöhe auch im Lichte der Gegenleistung, also des sportlichen Niveaus, diskutieren. Und da wird beim Lok-Nachwuchs nun mal mehr geboten als, bei allem Respekt, bei TuB oder in Liebertwolkwitz. All inclusive kostenlos gibt's am Cottaweg.

Richtig ist allerdings, dass man das angestrebte Wachstum nicht allein durch die Mitglieder bezahlen lassen kann. Ein immer weiteres Schrauben an Beiträgen, an Ticket-, Fanartikel-, und Cateringpreisen u.ä. wird nicht nur für Unmut sorgen, sondern irgendwann auch in Zahlen in das Gegenteil dessen erreichen, was man will.

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Heimatstadt_Leipzig » So 28. Jan 2018, 19:35

Ich denke das man keine andere Chance hat, als das wir, die Fans und Mitglieder, einen großen Teil
finanzieren müssen! Wer sollte es denn sonst machen? Ja es ist schlimm, wenn man die Zahlen sieht und was das alles kostet. Und das es Vielen auch schwer fällt immer mehr zu bezahlen ist auch klar. Aber wo sind die Alternativen?
Letztendlich zahlt doch überall der Fan. Sei es über Karten, Catering, Fanartikel oder Fernsehgebühren. Oder über die gekauften Produkte die die Sponsoren bewerben.
Es muss jeder für sich entscheiden, was er bereit ist zu geben.
Fakt ist, einfacher und billiger wirds nicht!
Schönen Abend und BGG
:lokfahne

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Heimatstadt_Leipzig » So 28. Jan 2018, 19:38

Dauerauftrag mit neuem Beitrag ist geändert :achtung
:lokfahne

Kai
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Kai » So 28. Jan 2018, 20:33

@Jünter Da bist du wohl der sympathische Kerl, der nach dem Entscheid sofort losgerannt ist, Richtung Präsidium den Finger gezeigt hat und noch hysterisch irgendwas von Melkkuh und das wars gefaselt hat...
Demokratie ist bei dir wohl, wenn die Entscheidung, die dir nicht passt, die Mehrheit bekommt, läufst du heulend und schreiend weg?
Elend lächerlich diese Art! Woanders hätte ich mich darüber köstlich amüsiert, bei Lok und für Lok finde ich es schade. Denn eigentlich lieben wir ja alle den gleichen Verein und auch die Möglichkeit der demokratischen Entscheidungen in diesem Verein. Ich konnte alle Erklärungen nachvollziehen, vorallem hat mich aber überzeugt, was ich als selbstständiger Unternehmer allerdings schon vorher wußte, das der Verein PLANUNGSSICHERHEIT braucht und nicht schon von vornherein mit freiwilligen Spenden planen kann...Das ist ja wie hoffen und planen mit den großen schweizer Investoren...Das hatten wir alles schon.Und wie es geendet hat, ist bekannt.
Ich finde es korrekt, einen vernünftigen Preis für ordentliche "Dienstleistungen" aufzurufen und habe deshalb auch für eine massvolle Erhöhung für alle gestimmt...
Ob es die richtige Entscheidung war, wird die Zukunft zeigen und die zukünftigen Mitgliedszahlen und auch die Zahlungsmoral der vorhandenen Mitglieder.
Alle Mitglieder von Lok, die abgestimmt haben, haben es sich gewiss nicht leicht gemacht und für und wider abgewogen und dann nach besten Wissen und Gewissen in ihrem Sinne für den Verein entschieden.
Dann sollte man auch die Größe haben, solche Entscheidungen mal akzeptieren zu können, das ist echte Größe.
Das ist heute aber nicht mehr angesagt und wird in der Gesellschaft auch nicht mehr vermittelt, jeder will sein Recht und seine Freiheit und sich nichts vorschreiben lassen müssen...
Von nichts kommt nichts, so ist es in der Wirtschaft, im Leben und auch im Fußball und wenn man was erreichen will und nicht nur stagnieren will, dann muß man meist vorher investieren und kann dann (hoffentlich) hinterher die Lorbeeren ernten.
Wir werden sehen... :lokfahne

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Rattenkopf » Mo 29. Jan 2018, 12:24

Und da sind wir am wunden Punkt ! Das Preis - Leistungsverhältnis stimmt irgendwann für den Fan nicht mehr. Wir geben schon unser letztes Hemd und was bekommen wir so im Durschnitt dafür ? Siehe Meuselwitz. Alles wäre leichter zu ertragen wenn die Truppe mal durchgängig ordentlich spielen würde.
Wir sind keine Übermannschaft , aber was teilweise geboten wurde , ist haarsträubend . Heimderby , Viktoria Berlin , Auerbach , Pokal und 2 mal Meuselwitz. Bei Erfolg sitzt das Geld lockerer und auch bei verlorenen Spielen trotz großem Kampf. Aber bei LMAA Leistungen, geht das nach hinten los.

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Borstel
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Borstel » Mo 29. Jan 2018, 12:47

Kai hat geschrieben:@Jünter Da bist du wohl der sympathische Kerl, der nach dem Entscheid sofort losgerannt ist, Richtung Präsidium den Finger gezeigt hat und noch hysterisch irgendwas von Melkkuh und das wars gefaselt hat...
Demokratie ist bei dir wohl, wenn die Entscheidung, die dir nicht passt, die Mehrheit bekommt, läufst du heulend und schreiend weg? Elend lächerlich diese Art! [...]
Das ist schon ein sehr kräftiger Text an die Adresse des Nutzers Jünter, welcher lediglich auf einer Vermutung beruht. Aber nun gut.

Kai hat geschrieben:[...]Dann sollte man auch die Größe haben, solche Entscheidungen mal akzeptieren zu können, das ist echte Größe.
Das ist heute aber nicht mehr angesagt und wird in der Gesellschaft auch nicht mehr vermittelt, jeder will sein Recht und seine Freiheit und sich nichts vorschreiben lassen müssen...[...]
Hast Du denn im Gegenzug die Größe, die von Jünter hier kommunizierte Entscheidung/ Konsequenz zu akzeptieren? Oder steht ihm diese Entscheidung, ungeachtet dessen ob "falsch" oder "richtig", nicht zu und er sollte eigentlich durch eine Mehrheitsentscheidung zwangsbeglückt werden müssen?

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Kampfhamster » Mo 29. Jan 2018, 14:16

Kai hat geschrieben:@Jünter Da bist du wohl der sympathische Kerl, der nach dem Entscheid sofort losgerannt ist, Richtung Präsidium den Finger gezeigt hat und noch hysterisch irgendwas von Melkkuh und das wars gefaselt hat... [...]


Genau das war auch mein Gedanke. :confuse Genau dasselbe wie die tollen Sprüche der Fanszene man würde "einfach alles durchwinken" oder "könne auf den Norddamm gehen". :kopfschuettel Die Meinung Anderer und/oder sogar der Mehrheit wird negativ bewertet, sobald man sellbst anderer Meinung ist. Aber das zieht sich ja schon länger durch die generelle Gesellschaft.

Ja es ist immer bescheiden, an das Geld der aktiven Mitglieder zu wollen - vorallem an das, der Allerkleinsten! Doch wurde an Beispielen aufgezeigt das der neue Mitlgiedsbeitrag durchaus im Schnitt liegt. Aber wir müssen uns entscheiden welchen Weg wir gehen wollen und welches Zeichen wir an Sponsoren senden wollen. Und um dem Ganzen eine positive Note verleihen zu wollen, müssen eben ALLE mitmachen.
Mir hat auch definitiv die fehlende Komprossmissbereitschaft des Vorstandes bei dieser Angelegenheit gestört, aber am Ende muss man den Weg wohl komplett gehen. Wenn das ganze dann irgendwann schief geht, dann ist es so, Aber man kann sicht nicht vorwerfen lassen alles versucht zu haben. Es ist und bleibt ein schmaler Grat, man geht ins Risiko, aber die angekündigte Beitragsübernahme für Härtefälle zeigt das in diesem Verein alles möglich ist und niemand hängen gelassen. Und warum sollte das Glück nicht auch mal auf wirtschaftlicher Seite zu uns stehen?!

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Borstel
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Borstel » Mo 29. Jan 2018, 16:05

Kampfhamster hat geschrieben:[...]Die Meinung Anderer und/oder sogar der Mehrheit wird negativ bewertet, sobald man sellbst anderer Meinung ist. Aber das zieht sich ja schon länger durch die generelle Gesellschaft.[...]

Das ist einfacher Logik geschuldet. Wenn man selbst eine völlig gegensätzliche Meinung/ Sicht der Dinge hat, nicht nur gegenüber einer Mehrheit, als andere, wertet man die andere Meinung /Sicht (in seiner Intensität variierend) grob zusammengefasst gesagt, nicht nur immer für sich selbst, negativ. In welchem Kontext auch immer. Alles andere wäre ja auch etwas schizophren. Worauf hier abgestellt wird, ist vielmehr der Umgang mit einer Mehrheitsentscheidung, deren Folgen sowie die (Art der) Akzeptanz.

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Kampfhamster » Mo 29. Jan 2018, 16:23

Borstel hat geschrieben:
Kampfhamster hat geschrieben:[...]Die Meinung Anderer und/oder sogar der Mehrheit wird negativ bewertet, sobald man sellbst anderer Meinung ist. Aber das zieht sich ja schon länger durch die generelle Gesellschaft.[...]

Das ist einfacher Logik geschuldet. Wenn man selbst eine völlig gegensätzliche Meinung/ Sicht der Dinge hat, nicht nur gegenüber einer Mehrheit, als andere, wertet man die andere Meinung /Sicht (in seiner Intensität variierend) grob zusammengefasst gesagt, nicht nur immer für sich selbst, negativ. In welchem Kontext auch immer. Alles andere wäre ja auch etwas schizophren. Worauf hier abgestellt wird, ist vielmehr der Umgang mit einer Mehrheitsentscheidung, deren Folgen sowie die (Art der) Akzeptanz.


Diese Art Logik erscheint mir zu komplex. Ich habe bisher wegen Meinungsverschiedenheiten keinen Verein verlassen oder anderen Leuten empfohlen nach Leutzsch zu gehen. :guter

Aber ich weiss was du meinst und da bist du natürlich im Recht.

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Sandmann
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Sandmann » Mo 29. Jan 2018, 16:26

Borstel hat geschrieben:
Kampfhamster hat geschrieben:[...]Die Meinung Anderer und/oder sogar der Mehrheit wird negativ bewertet, sobald man sellbst anderer Meinung ist. Aber das zieht sich ja schon länger durch die generelle Gesellschaft.[...]

Das ist einfacher Logik geschuldet. Wenn man selbst eine völlig gegensätzliche Meinung/ Sicht der Dinge hat, nicht nur gegenüber einer Mehrheit, als andere, wertet man die andere Meinung /Sicht (in seiner Intensität variierend) grob zusammengefasst gesagt, nicht nur immer für sich selbst, negativ. In welchem Kontext auch immer. Alles andere wäre ja auch etwas schizophren. Worauf hier abgestellt wird, ist vielmehr der Umgang mit einer Mehrheitsentscheidung, deren Folgen sowie die (Art der) Akzeptanz.


Richtig! Der Umgang mit einer Mehrheitsentscheidung sagt etwas über die Akzeptanz des Unterlegenen gegenüber demokratischen Spielregeln aus, und am Ende auch etwas über die Klasse des Unterlegenen selbst. Gewinnen kann jeder, mit Stil zu verlieren ist nun mal anspruchsvoller. :angel

Kai
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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Kai » Mo 29. Jan 2018, 21:46

Borstel hat geschrieben:
Kai hat geschrieben:@Jünter Da bist du wohl der sympathische Kerl, der nach dem Entscheid sofort losgerannt ist, Richtung Präsidium den Finger gezeigt hat und noch hysterisch irgendwas von Melkkuh und das wars gefaselt hat...
Demokratie ist bei dir wohl, wenn die Entscheidung, die dir nicht passt, die Mehrheit bekommt, läufst du heulend und schreiend weg? Elend lächerlich diese Art! [...]
Das ist schon ein sehr kräftiger Text an die Adresse des Nutzers Jünter, welcher lediglich auf einer Vermutung beruht. Aber nun gut.

Kai hat geschrieben:[...]Dann sollte man auch die Größe haben, solche Entscheidungen mal akzeptieren zu können, das ist echte Größe.
Das ist heute aber nicht mehr angesagt und wird in der Gesellschaft auch nicht mehr vermittelt, jeder will sein Recht und seine Freiheit und sich nichts vorschreiben lassen müssen...[...]
Hast Du denn im Gegenzug die Größe, die von Jünter hier kommunizierte Entscheidung/ Konsequenz zu akzeptieren? Oder steht ihm diese Entscheidung, ungeachtet dessen ob "falsch" oder "richtig", nicht zu und er sollte eigentlich durch eine Mehrheitsentscheidung zwangsbeglückt werden müssen?


Ich denke schon, denn ich habe ihn nicht bekniet doch zu bleiben.Akzeptieren - ja, verstehen - nein.
Ohne ihn bewerten zu wollen, wie gesagt, es ist ja nur eine Vermutung, aber von dem hier wahrgenommenen Verhalten und dem bei der Mitgliederversammlung könnte es gut ein und dieselbe Person sein, kann ich dir nur sagen, ich hätte so oder so meinen Verein nicht den Rücken gekehrt.
Auch wenn die Entscheidung anders ausgefallen wäre.Ich hätte sie sicher nicht verstehen können, aber akzeptiert.
Fällt aber sicher alten "DDR-Kindern" leichter als neudeutschen.
Auch hatte ich nicht wirklich das Gefühl, einen besonders kräftigen Text geschrieben zu haben, ich habe hier einige deftigere Ansagen an seine Adresse gelesen. Mein Bedauern darüber habe ich auch zum Ausdruck gebracht, da wir, wie gesagt, allen den gleichen Verein lieben und schließlich kein Fan "verloren gehen" sollte...

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Uriah Heep » Di 30. Jan 2018, 19:40

Ohne Emotionen betrachtet: Wem der Beitrag zu hoch ist, sollte die Konsequenzen ziehen. Im Ergebnis wird dann der Verein sehen, ob seine Rechnung aufgegangen ist.
Ich werde den Beitrag zahlen. Nicht gern. Aber was soll ich machen? Austreten und dann als Nichtmitglied zu Lok gehen??? Ich würde mich schämen! Ich könnte auch zu Soteria gehen um mich von der Lok-Sucht zu befreien. Ist auch keine Lösung.
Last not least , ich wäre als Verein einen anderen Weg gegangen. Ich hätte die Beiträge gesenkt und hätte versucht, intensiv um Mitglieder zu werben. Mehr Mitglieder mehr Beiträge. Kann natürlich auch schief gehen. Lok hats nicht leicht... :hmm

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon Borsdorfer » Di 30. Jan 2018, 20:20

Ich könnte auch zu Soteria gehen um mich von der Lok-Sucht zu befreien...

SOTERIA ist außerdem viel zu nahe am Stadion! Das wird nischt! :kopfschuettel

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon LOK1903 » Di 30. Jan 2018, 21:44

Auf der Homepage befinden sich immer noch die alten Monatsbeiträge. Das irritiert sicher einige. Wer korrigiert denn sowas? Gibt es jemanden hier im Forum?
"3. Liga 2020 - und bis dahin Fußball pur"

:lokfahne :lokfahne

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Re: Mitgliederversammlungen beim 1.FC Lok

Beitragvon MiB » Mi 31. Jan 2018, 04:27

LOK1903 hat geschrieben:Auf der Homepage befinden sich immer noch die alten Monatsbeiträge. Das irritiert sicher einige. Wer korrigiert denn sowas? Gibt es jemanden hier im Forum?


Ab wann gelten denn die neuen Beiträge? Darüber sollte jedes Mitglied separat per Post informiert werden.
Denn alle Mitglieder werden die MV und deren folgen, noch gar nicht mitbekommen haben. Da wird wohl einigen, vor Überraschung, noch der Löffel in die Suppe fallen.


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