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1. Bundesliga

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Sandmann
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Sandmann » Mi 24. Mai 2017, 10:35

Chili Palmer hat geschrieben:
Sandmann hat geschrieben:@ Chili Palmer
Ist für dich jeder, der für irgendetwas Verantwortung übernimmt, in diesem Fall der Vorstand der SG Dynamo Dresden, das "Establishment"?
Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass nur Leute nicht zum Establishment gehören, die keine Verantwortung übernehmen, am Ende nicht mal die für sich selbst.


Du weißt selbst, wen ich unter Establishment subsumiere. Die Verantwortlichen der SGD sind in dieser Angelegenheit maximal die Getriebenen.


Willst du damit sagen, dass die Verantwortlichen der SGD solche Auftritte wie die in Karlsruhe eigentlich prima finden und dass sie Positionen im Verein übernehmen, um genau so etwas zu fördern?

Oder ist es nicht doch eher so, dass sie den Verein voranbringen und ihn vor Schaden bewahren wollen, gerade auch vor Schaden von Chaoten aus den eigenen Reihen, und dass sie deshalb solche Entscheidungen wie die vor ein paar Tagen aus Verantwortungsgefühl gegenüber vielen Tausend normalen Mitgliedern, Jugendspielern usw. aus freiem Willen selbst treffen?

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon bastrup » Mi 24. Mai 2017, 11:34

na gut, dann eben doch nochmal hier, obwohl mittlerweile massiv off topic:

https://youtu.be/oBZLMHWTTnM

ab min. 10:30.

@sandmann: wenn man sich mit dem protest der dynamofans inhaltlich nicht auseinandersetzen möchte, kann man sich natürlich auf die gewaltproblematik kaprizieren. machen ja auch viele. ist wie so oft heutzutage im diskurs. da ist ein teilnehmer aus irgendeinem grund "bäh", und schon braucht man nicht mehr sachlich zu argumentieren (argumentum ad hominem, hatten wir ja schon ;-)). ich denke dagegen, man sollte dem ehrenratsvorsitzenden schon einmal genau zuhören. da wird aus schwarz-weiß schnell grau.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Sandmann » Mi 24. Mai 2017, 12:43

Solange es die Gewaltproblematik gibt, wird es keine ernsthafte Auseinandersetzung mit ggf. inhaltlich richtigen Anliegen geben. Das kann jeder, der in den letzten 20 Jahren nicht mit Scheuklappen in Sachen Fußball unterwegs war, klar erkennen.
Ist das so schwer zu verstehen?
Oder geht es am Ende gar nicht um Inhalte, sondern ausschließlich um das Ausleben eigener niederer Instinkte?

Außerdem, glaubt du ernsthaft, dass der FC Bayern oder auch Dynamo Dresden auf meinetwegen 50 % der Fernsehgelder aus DFL-Kassen verzichten würden, um eine bspw. zu einer einheitlichen Anstoßzeit zurückzukehren?
Dieser Zug ist im hochkommerzialisierten Unterhaltungsprodukt "Profifußball" lange abgefahren.
Das muss man nicht gut finden, es ist aber durchaus hilfreich, Realitäten zunächst mal als Realitäten zu akzeptieren.
Dazu gehört auch, dass man die eigene Minderheitenrolle bspw. bezüglich der Anstoßzeiten akzeptiert; die Mehrheit in den BL-Stadien und noch viel mehr die Mehrheit vor den Bildschirmen findet es, glaube ich, ganz gut so, wie es ist, d.h. im Prinzip jeden Tag Live-Fußball. Diese Mehrheit ist außerdem abgestoßen von Bildern wie denen aus Karlsruhe.
Wessen Interessen glaubst du werden die Vermarkter des Produkts Fußball in Zukunft folgen?

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon bastrup » Mi 24. Mai 2017, 14:18

dann ist also alles egal, es bestimmen andere und genügend andere werden es schon gut finden? ich dachte einfach, wir wären noch nicht an diesem punkt.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Wolfdietrich » Mi 24. Mai 2017, 14:39

Zum Verständnis, DD-Fans oder Ultras begehen Landfriedensbruch wegen der Anstoßzeiten?

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon bastrup » Mi 24. Mai 2017, 15:10

@wolfdietrich
ich zitiere mal kraftklub:
darf man das ignorieren? muss man das ernstnehmen? will man das diskutieren?

Wolfdietrich
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Wolfdietrich » Mi 24. Mai 2017, 16:32

Ich weiß nicht wer Kraftklub ist. Was ist dann die Ursache für solches Verhalten? Ich verstehe die Antwort als Polemik und damit als Ablehnung.
Gut.

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Sandmann
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Sandmann » Mi 24. Mai 2017, 16:55

bastrup hat geschrieben:dann ist also alles egal, es bestimmen andere und genügend andere werden es schon gut finden? ich dachte einfach, wir wären noch nicht an diesem punkt.


Noch mal für dich:

Wenn man etwas ändern will, muss man Wege wählen, die geeignet sind, Änderungen herbeizuführen!

Gewalttaten und martialisches Auftreten wie in Karlsruhe oder bspw. auch in Bischofswerda gehören mit absoluter Sicherheit nicht dazu!

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon bastrup » Do 25. Mai 2017, 10:41

@wolfdietrich
touché!
polemik ist natürlich nur das, was andere schreiben. der eigene beitrag ist stets kritisch und substantiell und somit ein wertvoller diskursbeitrag. (das war jetzt keine polemik, sondern sarkasmus).

@sandmann
es ist schade, dass du dir offensichtlich nicht die mühe gemacht hast, den von mir empfohlenen teil der pressekonferenz anzuschauen. dann hättest du u.a. erfahren, dass dnamo versucht hat, mit dem dfb zum thema kollektivstrafen ins gespräch zu kommen (ein in deinen augen sicher geeigneter weg, änderungen zu erreichen). der koch sprach dabei davon, vom system der kollektivstrafen abzugehen, hin zu einer individualbestrafung. allein, es passierte: nichts. es gibt andere beispiele, wie die unhaltbare situation der rl-aufstiegsregelung. es kommt vom dfb nichts.

und noch einmal (obwohl es mir zum hals heraushängt und das auch nicht der punkt ist): mir geht es nicht um die verteidigung von gewalt und strafbarem verhalten. ich finde es aber sehr schade, dass sich deine argumentation auf dieses eine argument verengt. ganz problematisch wird es, karlsruhe und bischofswerda in einen topf zu werfen. das ist dann entweder eine ziemliche unreflektiertheit oder perfides kalkül. populistisch ist es, mit verlaub, allemal.

mir geht es darum, dass dieses argument imho von vielen (und im ergebnis leider auch von dir) genutzt wird, die eigentlichen anliegen zu delegitimieren (im falle von karlsruhe ein massiver protest am dfb), um sich dann in der sache nicht mehr damit beschäftigen zu müssen. das ist die art von geisteshaltung, welche auch hinter kollektivstrafen steht und welche ich eben dezidiert ablehne. das verhalten einzelner wird zum maßstab für den umgang mit tausenden. man legt dazu fehlende distanzierung als moralische beihilfe aus und schwupps, hat man alle. das kann nicht gerecht sein. und es stellt sich eben die frage: cui bono?

wenn der dfb sich weiter so verhält, wird es in absehbarer zukunft eskalieren (und nein, damit meine ich nicht gewalt). irgendwann zieht z.b. der erste verein vor ein ordentliches gericht (dynamo war kurz davor), dann fliegt dem dfb seine verbandsgerichtsbarkeit um die ohren.

oder das (auch wenn es "nur" um die größe des stücks vom kuchen geht):

http://www.spiegel.de/sport/fussball/do ... 49100.html

"Wenn das Geschäftsmodell von DFB und Uefa ist, wir bezahlen und sie kassieren, dann ist das etwas einseitig", sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Wenn wir Ja sagen, kaufen wir die Katze im Sack."

oder den aktiven fans wird ihr verein egal, wie in hannover mit der folge, dass selbst herr kind gemerkt hat, dass das übrige publikum diese eben nicht ersetzen kann.

p.s. du musst den inhalt deines posts beim nächsten mal nicht nur fett hervorheben, sondern auch noch unterstreichen. ich hätte ihn sonst fast überlesen ;-).

p.p.s. im übrigen bedeutet die fette hervorhebung in der schriftsprache für mich so etwas wie schreien. und wer schreit..., lass es mich so ausdrücken: schreien ist kein argument.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon duke » Do 25. Mai 2017, 11:20

apropos bischofswerda:
merkwürdig ruhig um diese angelegenheit und der grund dürfte ein kollektiv versagen sein.
aber die "schlagzeilen" waren erstmal unsere. hätten wir eine funktionierende regionale presse, wäre man der sache sicherlich schon auf der spur. so wird es sich im sande verlaufen und lok sowie dischofswerda zu einer dann sicherlich symbolischen strafe von je 3,80 euro verdonnert.

wobei bischofswerda eigentlich 4,80 euro zahlen müssen, denn die haben ja wohl den vogel abgeschossen.
aber sie sind raus aus der nummer, denn das spiel wurde ja angepfiffen.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Wolfdietrich » Do 25. Mai 2017, 16:26

@ Bastrup,

Ich habe mich nicht für Kollektivstrafen ausgesprochen. Dass sich die Vereine vom DFB gleich die Spieler von den Vereinen in Form von Geldzahlungen strafen lassen , ist ein Verstoß gegen das Gewaltmonopol des Staates. Der DFB wie der Verein dürfen Schadensersatz fordern. Mehr nicht. Vereinsausschlüsse, Lizenzentzug sind gedeckt aus Verstößen gegen die Satzungen. Geldzahlungen jedoch nicht. Hier müssen die
Vereine und die Spieler vor die ordentliche Gerichtsbarkeit ziehen. Der Staat entzieht den Vereinen die Gemeinnützigkeit. Gute Argumente hat er. Gemeinnutz und Myriaden von bewaffneteten Polizeikräften sind ein ungleiches Paar.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Sandmann » Fr 26. Mai 2017, 09:32

@ Bastrup

Die Problematik "Kollektivbestrafung" hat zwei Seiten, eine rechtstheoretische und eine ganz praktische.

Bei der rechtstheoretischen bin ich soweit bei dir, Kollektivbestrafungen sind im Prinzip Sippenhaft und widersprechen unserem Rechtssystem (Strafrecht).

Aber es gibt eben auch die praktische Seite. Um diese praktische Seite handhabbar zu machen und gleichzeitig nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen, gibt es die Konstruktion/Krücke "Autonomie des Sports" inkl. der autonomen Sportgerichtsbarkeit (ähnliches gibt es bspw. auch im Arbeitsrecht, bei kirchlichen Arbeitgebern)

Fielen die Kollektivbestrafungen komplett weg, würde das praktisch in etwa folgende Auswirkungen haben (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

- Die Chaoten bekämen einen Freibrief, weil sie jetzt nicht mal mehr auf den eigenen Verein Rücksicht nehmen müssten, das Risiko der Individualbestrafung ist schon derzeit sehr gering und es geht immer weiter gegen Null, je größer die Gruppe ist, die agiert.

- Die Vereine hätten dann eigentlich keinen Grund mehr, sich um die Chaoten in den eigenen Reihen zu kümmern, da von denen ja keine finanzielle Gefahr in Form von Geldstrafen oder Platzsperen für die Vereine mehr ausginge.

- Um unter diesen Voraussetzungen dann aber sicherstellen zu können, dass in den Stadien keine Zustände mehr wie in den 1990er herrschen, um in den Stadien dann nicht das völlige Chaos ausbrechen zu lassen, müssten sich die Vereine als private Veranstalter gewinnorientieter Geschäftstätigkeit (Ligen 1-3) zusätzliche Sicherheitsdienstleistungen einkaufen bzw. anmieten, auch welche mit hoheitlichen Befugnissen: Staatanwälte, Ermittlungsrichter, Polizei in den Stadien gäbe es dann nur gegen Rechnung, zudem fiele ggf. für die ganze Konstruktion Fußball die Gemeinnützigkeit weg (ein Fußballspiel würde dann wie ein Rockkonzert behandelt) - das würde die Verein definitiv viel mehr Geld kosten als die derzeitige Praxis inkl. Verbandsstrafen (wo das Geld ja dann sogar noch im System Fußball verbleibt).

Deshalb haben weder Vereine noch Verbände ein Interesse daran, an der derzeitigen Praxis grundsätzlich etwas zu ändern, selbst wenn sich im Einzelfall Vereine ungerecht behandelt fühlen.
Deshalb ist noch kein Verein vor ein ordentliches Gericht gezogen - weil dann nämlich in Folge eines Urteils mit dem Verband als Verlierer und einer grundsätzlichen Infragestellung der bisherigen Praxis unabsehbare Folgen für alle entstehen könnten, bspw. in der oben beschriebenen Richtung (das wäre so ähnlich wie das Bosman-Urteil, das den Profifußball völlig umgekrempelt hat, zu Lasten der Vereine, zum Nutzen der Spieler und vor allem der Berater). Ein zweiten derartigen Systemumbruch will im Profifußball niemand, aus für mich nachvollziehbaren Gründen.

Auch hier ist es sinnvoll, die Dinge vom Ende her zu denken, und es gibt offenbar Leute in den Vereinen und Verbänden, die das tun.

Das sind alles Fragen, die sich einem Randaletti nicht stellen, wohl aber einem Herrn Hoeneß, einem Herrn Rauball oder einem Herrn Grindel. Und sie sollten sich auch einem Herrn Minge stellen, mit Blick über den Tageshorizont hinaus. Sich einfach vom Acker machen und seine Hände in Unschuld waschen wird auch im Falle Dynamo nicht funktionieren, auch wenn das Ralf Minge vielleicht gern so hätte.

Wer sich der autonomen Sportgerichtsbarkeit nicht unterwerfen will, hat die Möglichkeit, die Verbände zu verlassen, aus dem Ligenbetrieb auszusteigen, sich anderen Verbänden (Nachbarländer) anzuschließen, oder auch eigene Verbände und eigenen Ligen zu gründen. Diese würden dann nur nicht unter dem Dach der UEFA bzw. FIFA agieren.

Wer das ganze System innerhalb des DFB/der DFL ändern will, muss sich um Mehrheiten bei Verbandstagungen bzw. in DFL-Versammlungen bemühen. Warum diese schwer bis nicht zu finden sein werden, habe ich oben versucht zu beschreiben.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon siebziger » Fr 26. Mai 2017, 09:53

das Risiko der Individualbestrafung ist schon derzeit sehr gering und es geht immer weiter gegen Null, je größer die Gruppe ist, die agiert


Genau da liegt der Hase im Pfeffer .
Den Staat juckt es nicht es wird medial den Vereinen die Schuld und Verantwortung zu geschoben um vom eigenen Versagen abzulenken.
Solange die Affen im Käfig bleiben ist alles gut Straftaten ermitteln macht Arbeit.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon bastrup » Fr 26. Mai 2017, 11:38

das arbeitsrecht der kirchen ist ein verfassungsrecht und schon vor diesem hintergund nicht geeignet, zur rechtfertigung einer eigenen verbandsgerichtsbarkeit herangezogen zu werde. hier werden auch keine grundsätzlichen rechtsprinzipien (kausalitätsprinzip) außer kraft gesetzt gestellt, die abweichungen finden auf anderen ebenen statt.

die verbandsgerichtsbarkeit soll vor allem einen zweck erfüllen: rechtssicherheit in kurzer zeit vor dem hintergrund eines laufenden spielbetriebs. vor diesem hintergrund ist sie sinnvoll (siehe die causa wilhelmshaven). die probleme liegen aber in den eröffneten willkürräumen. hier sollen ziele erreicht werden, welche von dieser art von gerichtsbarkeit gar nicht geschützt werden sollen. dazu zähle ich generell die wirtschaftlichen interessen der handelnden akteure in der von @sandmann beschriebenen form. das es hier eventuell eine interessenkongruenz dieser akteure gibt, führt nicht zwingend zu einer legitimation dieses zwecks.

konkret erkenne ich aktuell einen weiteren von den verbänden verfolgten, willkürlichen zweck: die domestizierung des massiven rb-feindlichen protests in deutschen fußballstadien (auch hier sind die dahinterliegenden interessen imho wirtschaftlicher art: ein potenter akteur mit viel neuem geld im wirtschaftszweig profifußball soll geschützt werden.) strafen für den bvb durch ausschluss von 25.000 fans wegen plakaten, deren justiabilität zweifelhaft war, für dynamo wegen eines abgetrennten tierkopfes etc. sind rechtlich willkürlich, werden mit absicht in ihrer willkürlichkeit genutzt und sind auch durch die thesen von @sandmann nicht zu rechtfertigen. die verbandsberichtsbarkeit stellt daher einfach ein machtmittel der stärkeren partei dar. und das sind in der regel nicht die vereine.

und ganz ehrlich: in jedem anderen gesellschaftlichen zusammenhang ist die rechtsdurchsetzung mühsam und führt mitunter zu unbefriedigenden ergebnissen. das muss man dann aushalten und praktische vorgehensweisen finden. es ist nämlich im übrigen gerade die willkürliche und von vielen als ungerecht empfundene art der bestrafung, welche vielfach erst die zustände schafft, die wiederum mit kollektivstrafen sanktioniert werden müssen.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon bastrup » Fr 26. Mai 2017, 11:40

ich empfehle abschließend philipp kösters kolumne "rot wegen meckerns" im aktuellen heft der "11freunde!" (leider nicht online zu finden :-().

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Sandmann » Fr 26. Mai 2017, 12:14

@ Bastrup

Deinem längeren Beitrag kann ich im wesentlichen zustimmen, nur sehe ich keinen Interessengegensatz zwischen Verband und Vereinen.

Beide brauchen "saubere" Stadien, um so viel Geld wie möglich aus dem Unterhaltungsgeschäft Fußball ziehen zu können (gilt für den Profifußball, wird aber auch auf den höheren Amateurfußball quasi 1:1 umgesetzt). Beide sitzen in einem Boot, gelegentliche Strafzahlungen stören zwar, fallen aber im Verhältnis zu den Jahresumsätzen der Vereine unter dem Dach der DFL nicht ernsthaft ins Gewicht, sie sind auf jeden Fall billiger als es die von mir oben beschriebenen Zustände wären.

Deshalb wird grundsätzlich alles so bleiben wie es ist, weil von den dafür maßgeblichen, einfach weil entscheidenden Gruppen kein grundsätzlicher Änderungbedarf gesehen wird bzw. weil eine ggf. von außen (ordentliche Gerichte) veranlasste Änderung mehr Risiken als Nutzen erwarten lässt.
Notfalls wird man lieber eine Stadionstimmung wie in vielen englischen Stadien oder auch wie im nordamerikanischen Profimannschaftssport in Kauf nehmen, als sich einer Minderheit mit doch teilweise sehr speziellen, oft aber geschäftsstörenden Interessen zu beugen.

Das muss man nicht gut finden, man sollte es aber als gegeben zur Kenntnis nehmen.
Mit martialischem Habitus oder Gewalt wird man es jedenfalls nicht ändern können.

Jeder Verein hat selbst einen gewissen Spielraum, was bspw. die Bereithaltung von Stehplätzen oder auch die Preisgestaltung für Tickets, Catering oder Fanartikel betrifft. Der wird im Land von Verein zu Verein bekanntermaßen ganz unterschiedlich genutzt.
Die Anstoßzeiten korrespondieren direkt mit den TV-Einnahmen, deshalb ist da kein allzu großer Widerstand der Vereine gegen eine weitere Aufsplittung zu erwarten
Spielräume bzw. Verhandlungsmasse bzgl. Straftaten im Stadion gibt es nachvollziehbarer Weise allerdings nicht, dass sollte auch jeden mit halbwegs intaktem Verstand klar sein. Wer glaubt, sich im Stadion legale rechtsfreie Räume schaffen bzw. erhalten zu können, ist klar auf dem Holzweg und wird sich Repressionen ausgesetzt sehen, da sollte man sich nichts vormachen.

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mo 5. Jun 2017, 09:19

Wie im letzten Jahr angekündigt ...

Der Buri hat geschrieben:Start der Testphase für den Video-Assistenten in der Bundesliga

Mit Beginn der Saison 2016/2017 an diesem Wochenende starten der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) in der Bundesliga gemeinsam die Testphase für den Video-Assistenten. Durch diese frühestmögliche Beteiligung, dazu in der höchsten Spielklasse, will der deutsche Profifußball auch auf dieser Ebene des technischen Fortschritts eine Vorreiterrolle übernehmen. Pro Spieltag wird es zunächst bis zu vier Bundesliga-Begegnungen geben, in denen Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt werden. Nach den Vorgaben des für das Fußballregelwerk zuständigen International Football Association Board (IFAB) sind durch den Video-Assistenten grundsätzlich vier spielentscheidende Situation überprüfbar: Torerzielung, Elfmeter, Platzverweis und Spielerverwechslung bei Gelber und Roter Karte. (http://www.theifab.com/#!/news/first-pa ... -announced)

In der Bundesliga wird es zwei unterschiedliche Testphasen geben. Die erste in der Saison 2016/2017 "offline" ohne Eingriff des Video-Assistenten in das Spielgeschehen – eine Phase, die rein zur Schulung von Video-Assistenten und Schiedsrichtern sowie zur Vorbereitung dient. In der Spielzeit 2017/2018 sind – dann bei allen Bundesliga-Spielen – Live-Tests geplant, die unmittelbare Auswirkungen auf die Bewertung von Situationen haben können, wobei der Schiedsrichter weiterhin die letzte Entscheidung trifft.

Quelle & Weiterlesen: dfb.de



... wird ab dem 01. Juli die Videoüberwachung scharf gestellt ...


Was man über den Videobeweis wissen muss

Ab der kommenden Bundesliga-Saison soll der Videobeweis krasse Schiedsrichter-Fehlentscheidungen verhindern. Wie funktioniert er? Und was kann er nicht leisten? sportschau.de hat die Antworten.

Wann wird der Videobeweis eingeführt?
Zur kommenden Saison. Premiere feiert er beim ersten Pflichtspiel, dem Supercup. Danach wird er in allen Erstligaspielen und in der Relegation eingesetzt.

Wie läuft das Verfahren genau ab?
In einem Studio in Köln sitzt ein Video-Assistent (VA) pro Spiel, hinzu kommen bis zu zwei Supervisor. Bei fragwürdigen Szenen lässt sich der VA von einem Operator Aufnahmen aus bis zu 17 Kamera-Perspektiven aufzeigen. Ist er sicher, dass es sich um einen Fehlentscheidung handelt, gibt er dem Schiedsrichter in Absprache mit dem Supervisor Bescheid. Der Unparteiische hat allerdings das letzte Wort: Er muss die Korrektur nicht annehmen und umsetzen.

Wie werden die Beteiligten vorbereitet?
In Schulungen, die der DFB in Kooperation mit der DFL derzeit in Köln gibt.

In welchen Situationen soll der Video-Assistent eingreifen?
Das Protokoll des International Football Association Board (IFAB) sieht genau vier Fälle vor: bei Toren, Elfmetern, Roten Karten oder Spielerverwechslungen, also bei allen sogenannten spielrelevanten Situationen.

Warum zählen Gelb-Rote Karten nicht dazu?
Schon bei Gelben Karten wird nicht eingegriffen. "Würde man die Berechtigung der zweiten Gelben Karte überprüfen, müsste man dies zwangsläufig auch schon bei der ersten tun", sagt Projektleiter Hellmut Krug. Dies würde zu zahlreichen weitereren Überprüfungen führen, mitunter zehn bis 15. Das wäre eine Belastung, der der Video-Assistent kaum gerecht werden könne.

Wie viele Szenen werden künftig betroffen sein?
Die Video-Assistenten schauen sich in der Schulung pro Spiel etwa zwei bis sechs knifflige Szenen an. Krug sprach von 90 klaren Fehlern an den ersten 29 Spieltagen, von denen 65 durch die technischen Hilfsmittel bei optimalem Verlauf hätten korrigiert werden können. Das wären 2,2 Fälle pro Spieltag und entspricht etwa einer Korrektur in jedem vierten Spiel.

Wie viel Ermessensspielraum hat der Video-Assistent?
Er soll nur in ganz eindeutigen Fällen eingreifen. Krug will durch eine Auswahl von Präzedenzfällen nach Beendigung der bis Saisonschluss laufenden Schulungen Kriterien für eine möglichst einheitliche Linie entwickeln.

Wird das Spiel dadurch zerpflückt?
Die klaren Fehlentscheidungen können binnen weniger Sekunden identifiziert, weitergegeben und vom Schiedsrichter umgesetzt werden. Theoretisch kann der Referee nach einem Hinweis auch die sogenannte Review Area nutzen und sich in diesem abgesperrten und für Spieler verbotenen Bereich am Spielfeldrand auf einem Tablet oder Monitor die Szene ansehen. Das kann ein bis zwei Minuten dauern. Deshalb will Krug dieses Mittel nur in Ausnahmefällen anwenden. Zumal diese Fälle meist nicht zu den eindeutigen gehören, die zwingend eine Korrektur erfordern.

Wer wird als Video-Assistent eingesetzt?
Die drei Schiedsrichter Jochen Drees, Wolfgang Stark und Günter Perl erreichen im kommenden Jahr die Altersgrenze von 47 Jahren und dürfen dann nicht mehr in der Bundesliga pfeifen. Sie könnten daher theoretisch an fast jedem Spieltag als VA eingesetzt werden. Hinzu kommen pro Wochenende vier bis sechs aktuelle Bundesliga-Schiedsrichter. Doppelt eingesetzt werden könnte der VA des Freitagabendspiels (nochmal am Samstag) und der des Samstagabendspiels (am Sonntag). Grundlage bei den Ansetzungen ist die auf diesem Arbeitsfeld in den letzten Monaten nachgewiesene Qualität.

Werden die Video-Assistenten öffentlich benannt?
Das ist noch nicht entschieden.

Wird bei den Video-Assistenten wie bei den Schiedsrichtern darauf geachtet, dass sie nicht aus der Region eines beteiligten Vereins kommen?
Ja.

Wie erfahren die Zuschauer von Überstimmungen durch den Video-Assistenten?
Der TV-Zuschauer wird den Vorgang nachvollziehen können. Die für die Entscheidung maßgebliche Kamera-Perspektive wird den übertragenden Sendern als Signal zur Verfügung gestellt. Eventuell wird die Szene sogar auf der Stadion-Leinwand gezeigt. Das ist aber noch nicht entschieden.

Wie halten es andere Länder mit dem TV-Beweis?
In Europa wird er derzeit nur im niederländischen Pokal eingesetzt. Frankreich nutzt ihn in der diesjährigen Relegation, andere Länder wie Italien oder Portugal steigen ebenfalls ein. Der Weltverband FIFA bringt ihn bei der U20-WM und dem Confed-Cup und entscheidet im März 2018 über eine Nutzung bei der WM im selben Jahr. Fällt dieses Votum negativ aus, dürfte der Video-Beweis auch in den Ligen ab 2018 wohl nicht mehr eingesetzt werden. Der europäische Verband UEFA, unter dessen Regie die Champions League ausgespielt wird, verweigert sich bis heute.

Quelle: sportschau.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Di 6. Jun 2017, 15:07

Bestätigt! "Zerrissener" Kolasinac wechselt zu Arsenal

Es hatte sich seit Wochen angebahnt, jetzt ist der Wechsel endgültig perfekt: Sead Kolasinac (23) verlässt den FC Schalke 04 nach seinem Vertragsende am 30. Juni und schließt sich dem FC Arsenal an. Am Dienstag gab er Einblicke in seine Gefühlswelt.

Beide Klubs bestätigten den Wechsel am Dienstag offiziell. Wie schon im Vorjahr bei Joel Matip (Liverpool) verliert Schalke einen Leistungsträger ablösefrei an die Premier League. "Ich habe in den vergangenen Monaten viele lange schlaflose Nächte verbracht mit den Überlegungen, wie es mit mir weitergehen soll", schreibt Kolasinac bei Facebook an seine Fans. "Ich war sehr zerrissen in den vergangenen Monaten. Aber nun habe ich mich entschieden und bin es euch schuldig, dass ihr es von mir erfahrt: Ich werde meine Fußballkarriere in London, beim FC Arsenal fortsetzen. Es tut mir weh, aus Gelsenkirchen wegzugehen, aber der FC Arsenal und Arsene Wenger bieten mir die große Chance, mich im internationalen Vergleich zu beweisen."

Quelle & Weiterlesen: kicker.de



Wie ein Meister der Malerei

Er redet nie vom Gewinnenmüssen. Der neue BVB-Trainer Peter Bosz steht für offensiven, technisch hochwertigen Fußball. Und gibt seiner Nichte YouTube-Interviews.

In Amsterdam wünschte man sich noch bis zum Dienstag, das Ganze würde sich als leeres Gerede herausstellen. Mit dem verlorenen Europa-League-Finale kann man bei Ajax Amsterdam leben. Ein Abgang von Peter Bosz dagegen droht dem gefeierten Aufschwung das Fundament zu entziehen. Doch nun ist es perfekt. Peter Bosz, der Ajax, diese in Selbstzweifeln versunkene Legende, wiederbelebt hatte, wird neuer Trainer von Borussia Dortmund.

Wenn Bosz, 53, in der kurzen Sommerpause irgendwann Muße findet, wird er sich wohl auch wundern, was dieses eine Jahr in Amsterdam aus ihm gemacht hat. Soeben hat er die Rinus-Michel-Trophäe als bester Trainer der Ehrendivision gewonnen. Doch als er im Frühsommer 2016 als neuer Coach angekündigt wurde, schlugen ihm jede Menge Zweifel entgegen. Bosz hatte als Trainer zwar mit dem Underdog Almelo von sich reden gemacht und anschließend beim aufstrebenden Vitesse Arnheim den vermeintlich attraktivsten Fußball Hollands spielen lassen. Aber den meisten Ajax-Fans war er nicht rot-weiß genug.

Quelle & Weiterlesen: zeit.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mi 28. Jun 2017, 21:15

Es wird komplizierter

Mit der Einführung eines Video-Assistenten will der DFB Bundesliga-Schiedsrichtern mehr Sicherheit geben. Doch dadurch entstehen auch viele neue strittige Situationen.

Ein Freundschaftsspiel Ende März, Frankreich gegen Spanien. In der zweiten Halbzeit steht es im Pariser Stade de France bereits 1:0 für die Gäste, als der Ball aus dem Mittelfeld heraus über drei Stationen von links zu Gerard Deulofeu geflankt wird und dieser die Vorlage in ein 2:0 verwandelt. Während Deulofeu schon siegessicher zu jubeln beginnt, schwenken die Kameras auf den Schiedsrichter. Es ist der Berliner Felix Zwayer, einer der aktuellen deutschen Fifa-Schiedsrichter. Er steht auf Höhe des Elfmeterpunkts und hält sich immer wieder die Hand an sein linkes Ohr. Gebanntes Warten. Es vergeht eine scheinbare Ewigkeit, bis er schließlich auf den Anstoßpunkt zeigt und das Tor somit wertet. Tatsächlich hat der ganze Vorgang nicht mehr als eine Minute gedauert. Zwar ist diese Szene nicht so kontrovers wie der Moment aus der Partie Deutschland – Kamerun, in dem der Schiedsrichter nach Ansicht der Fernsehbilder zunächst den falschen Spieler vom Platz stellte. Aber die Diskussion um den Video-Assistenten, also einen externen Unparteiischen, der strittige Szenen aus mehreren Kamera-Perspektiven in einem Videoraum begutachtet, hat sie trotzdem angeregt.

Quelle & Weiterlesen: zeit.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Do 3. Aug 2017, 06:37

Pilzbefall! Wolfsburg muss Testspiel verlegen

Der VfL Wolfsburg kann am kommenden Sonntag nicht wie geplant die Saison 2017/18 feierlich mit dem Testspiel gegen den italienischen Vertreter Florenz im heimischen Rund eröffnen. Der Grund: Der Rasen in der Volkswagen-Arena ist von Pilzen befallen und ist deswegen nicht bespielbar. Die bereits erworbenen Karten können am Sonntag eingetauscht werden.

Das Saisoneröffnungsspiel des VfL Wolfsburg fällt ins Wasser: Der Test gegen Florenz kann am kommenden Sonntag (16 Uhr) nicht wie geplant ausgetragen werden, die Partie wird deswegen ins AOK Stadion (Austragungsort der Frauen- und Nachwuchsmannschaften des VfL) verlegt. Bereits erworbene Tickets können am Sonntag getauscht werden, der weitere Ticketverkauf wurde aber aufgrund der jetzt bereits erreichten Kapazitätsgrenzen des AOK Stadions eingestellt.

Die Ursache teilten die Wölfe ebenfalls mit: "Grund für diese kurzfristige Verlegung ist ein aufgrund der extremen Witterungsumschwünge zwischen Hitze und unwetterartigen Regenfällen in den vergangenen Tagen aufgetretener, massiver Pilzbefall des Rasens der Volkswagen-Arena. Der Platz weist zahlreiche kahle Stellen auf, die einen regulären Spielbetrieb nur eingeschränkt zulassen würden und eine erhöhte Verletzungsgefahr für die Spieler darstellen. Ebenso würde das weitere Bespielen zu neuen Beschädigungen führen, die sich negativ auf den Bundesliga-Heimauftakt gegen Borussia Dortmund auswirken könnten."

Quelle & Weiterlesen: kicker.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon LOK 4 ever » Fr 25. Aug 2017, 21:50

Probleme mit Eurosport Player:Fans können Köln gegen HSV nicht sehen :

http://www.sportbuzzer.de/artikel/probl ... cht-sehen/

PTL
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon PTL » Fr 25. Aug 2017, 22:28

LOK 4 ever hat geschrieben:Fans können Köln gegen HSV nicht sehen

Und wieso ist das ein Problem.? :aluhut

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Marco Dorn
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Marco Dorn » Fr 25. Aug 2017, 23:40

If you're happy and you know it, clap your hands.

https://youtu.be/GfCMRk-osJ8

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Der Buri
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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Der Buri » Mo 18. Sep 2017, 18:13

Köln bleibt hart und will ein Grundsatzurteil

Nach dem 0:5 bei Borussia Dortmund legt der 1. FC Köln Protest gegen die Spielwertung wegen eines illegalen Videobeweises ein. Dies bestätigt Manager Schmadtke am Montag. Und liefert Gründe.

Die Aufregung am Sonntagabend war groß. Und auch am Tag danach sind sie beim 1. FC Köln noch immer verärgert über eine vermeintlich falsche Auslegung des Regelwerks beim 0:5 (0:2) gegen den BVB. Wie die Fernsehbilder bewiesen, war FC-Torwart Timo Horn kurz vor der Halbzeitpause beim Dortmunder Eckball nicht vom Torschützen Sokratis, sondern von Mitspieler Dominique Heintz behindert worden. Schiedsrichter Patrick Ittrich nahm daher seinen Foulpfiff zurück, der aber wohl erfolgt war, als der Ball noch gar nicht die Linie überschritten hatte. Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke hatte direkt nach dem Spiel angekündigt, Protest gegen die Spielwertung einzulegen. Auch am Montagmorgen hielt er daran fest.

Quelle & Weiterlesen: welt.de

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Re: 1. Bundesliga

Beitragvon Quelle » So 1. Okt 2017, 16:04

Gestern war schon das Nordderby HSV-Bremen nicht ausverkauft. Heute sind auch bei Hertha BSC - Bayern einige Plätze frei.

Seit dem 7. Februar 2006 waren alle Bayern-Auswärtsspiele in der Bundesliga ausverkauft – 179 Spiele in Serie. Die Serie ist heute zu Ende.

Ist das auch schon der Anfang vom Ende des Bundesliga-Booms?


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